Brutaler Mord an Seniorin: 49-Jähriger mit Schizophrenie zu zwölf Jahren Haft verurteilt
Lukas BraunBrutaler Mord an Seniorin: 49-Jähriger mit Schizophrenie zu zwölf Jahren Haft verurteilt
Ein 49-Jähriger mit diagnostizierter Schizophrenie ist in einem besonders brutalen Mordfall an einer älteren Frau zu zwölf Jahren Haft verurteilt worden. Der Angeklagte wurde für schuldig befunden, die Frau während eines Raubüberfalls getötet und anschließend sexuell missbraucht zu haben. Der Prozess fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, da der psychische Zustand des Täters dies erforderte.
Das Verbrechen begann, als der Mann durch die unverschlossene Balkontür in die Wohnung der Seniorin eindrang, um Wertgegenstände zu stehlen. Im Inneren griff er die Frau an, tötete sie und verübte anschließend eine sexuelle Gewalttat.
Forensische Beweise, darunter am Tatort sichergestellte DNA-Spuren, führten die Ermittler auf seine Spur. Die Behörden nahmen ihn später am Offenburger Bahnhof fest. Nach der Tat hatte er die Bankkarte des Opfers für kleinere Einkäufe in Kehl und Offenburg genutzt.
Das Gericht wertete Habgier, Heimtücke und die Absicht, weitere Straftaten zu begehen, als erschwerende Umstände. Die Schizophrenie-Erkrankung des Angeklagten wurde jedoch als mildernder Faktor anerkannt. Sollte sich sein Zustand durch medizinische Behandlung bessern, könnte er nach Verbüßung von zwei Dritteln der Strafe vorzeitig entlassen werden.
Der Verurteilte muss die zwölfjährige Haftstrafe wegen Mordes in Verbindung mit Raub und Vergewaltigung mit Todesfolge antreten. Eine mögliche vorzeitige Entlassung hängt von seinem Ansprechen auf die Therapie ab. Aufgrund der psychischen Erkrankung des Täters wurde der Prozess nicht öffentlich geführt.






