22 May 2026, 22:17

Braunschweig übernimmt Kita-Gruppen von Volkswagen Financial Services nach sinkender Nachfrage

Die Stadt übernimmt nun diesen Unternehmens-Kindergarten vollständig

Braunschweig übernimmt Kita-Gruppen von Volkswagen Financial Services nach sinkender Nachfrage

Braunschweig übernimmt Großteil der Kita-Gruppen von Volkswagen Financial Services

Die Stadt Braunschweig übernimmt den Großteil der bisher von der Volkswagen Financial Services AG (VW FS) betriebenen Kindertagesstätten-Gruppen. Die betriebliche Einrichtung Freche Daxe, die 16 Jahre lang bestand, wird geschlossen. Hintergrund ist ein deutlicher Rückgang der Nachfrage nach betrieblichen Betreuungsplätzen unter den Mitarbeitenden.

Seit 2008 hatte VW FS die Kita vollständig selbst finanziert und der Stadt damit schätzungsweise 14,7 Millionen Euro erspart. Das Unternehmen teilte nun mit, dass deutlich weniger Beschäftigte einen Betreuungsplatz benötigten. Daher wird die Einrichtung geschlossen – allerdings bleiben 55 Plätze für VW-Mitarbeitende reserviert.

Die Stadt wird künftig sieben der zehn bestehenden Gruppen übernehmen. Ab August wechseln diese in die städtische Trägerschaft, was Braunschweig jährliche Kosten von rund 1,15 Millionen Euro verursacht. Im Gegenzug zahlt VW FS etwa 475.000 Euro pro Jahr, um die 55 Plätze für seine Belegschaft zu sichern.

Durch die Umstellung entfallen für die Stadt zudem hohe Baukosten für eine geplante neue Kita im Entwicklungsgebiet Wenden-West. Eine direkte Förderung durch VW FS gibt es zwar nicht, doch beide Seiten arbeiten zusammen, um den Bedarf an Kinderbetreuung zu decken.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Veränderung markiert das Ende der direkten Kita-Finanzierung durch VW FS nach 16 Jahren. Künftig trägt die Stadt den Großteil der Betriebskosten, behält aber die reservierten Plätze für VW-Beschäftigte bei. Ziel ist es, das Angebot langfristig an die Nachfrage anzupassen und die Kinderbetreuung nachhaltig zu planen.

Quelle