02 April 2026, 22:13

Brandenburg verdoppelt Wohneigentumsförderung gegen Wohnungsmangel und steigende Kosten

Alte detaillierte Karte von Brandenburg, Deutschland, mit Straßen, Gebäuden, Parks und Sehenswürdigkeiten mit Textbeschriftungen.

Brandenburg verdoppelt Wohneigentumsförderung gegen Wohnungsmangel und steigende Kosten

Brandenburg geht mit neuen Maßnahmen gegen Wohnungsmangel vor

Die Landesregierung hat Pläne vorgelegt, um den Bau von Wohnraum zu beschleunigen und die Förderung für selbstgenutztes Wohneigentum zu verdoppeln. Damit sollen einkommensschwächere und mittlere Haushalte sowie junge Käufer entlastet werden, die mit steigenden Kosten zu kämpfen haben.

Die Zahl der genehmigten Wohneinheiten in Brandenburg ist vier Jahre in a row zurückgegangen. 2025 wurden nur noch 7.962 Wohnungen bewilligt – ein Rückgang um 12,1 Prozent im Vergleich zu 2024. Bundesweit brachen die Genehmigungen zwischen 2021 und 2024 um 43 Prozent ein, während Berlin 2025 mit 11.634 neuen Wohnungen ein Plus von 35,9 Prozent verzeichnete.

Der soziale Wohnungsbau bleibt ein zentraler Baustein der brandenburgischen Wohnungsbaupolitik. Die SPD/CDU-Koalition will nun den Bau beschleunigen, um bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Gleichzeitig verdoppelt das Land die finanzielle Unterstützung für alle, die sich den Traum vom Eigenheim erfüllen möchten. Im Fokus stehen vor allem jüngere Haushalte und Geringverdiener, für die der Einstieg in Wohneigentum bisher schwer zugänglich war.

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Mit den zusätzlichen Fördermitteln und schnelleren Bauverfahren soll der Rückgang bei den Baugenehmigungen gestoppt werden. In den kommenden Jahren sollen mehr bezahlbare Miet- und Eigentumswohnungen entstehen. Die Initiative der Landesregierung richtet sich besonders an Familien und Berufstätige, die auf dem angespannten Wohnungsmarkt Brandenburgs derzeit kaum passende Angebote finden.

Quelle