17 June 2026, 16:24

BPP-Streit um Umwandlung von Wohnungsverträgen in Mietverhältnisse eskaliert

Streit um Mietvertragsreform spaltet Bombay Parsi Punchayet-Vorstand

BPP-Streit um Umwandlung von Wohnungsverträgen in Mietverhältnisse eskaliert

Die Bombay Parsi Punchayet (BPP) plant, bestehende Leasing- und Nutzungsverträge für Wohnungen in reguläre Mietverhältnisse umzuwandeln. Der Vorschlag wurde bereits im Juni 2023 in einer Vorstandssitzung beschlossen, doch die Umsetzung sorgt für erhebliche Spannungen innerhalb des Gremiums. Vorsitzender Viraf Mehta befürwortet eine zügige Umstellung und hält die Mehrheit der Nutzungsberechtigten – etwa 1.800 bis 1.900 von insgesamt 4.440 Wohnungen – für berechtigt, unverzüglich Mietrechte zu erhalten. Er argumentiert, dass Kautionen erst in einer zweiten Phase berücksichtigt werden sollten, da diese nur in 300 bis 400 Fällen hinterlegt seien.

Dagegen fordern die kritischen Treuhänder Anahita Desai, Hoshang Jal und Adil Malia eine vollständige Offenlegung aller Konsequenzen sowie die Einbeziehung aller Nutzungsberechtigten, insbesondere derjenigen, die Kautionen gezahlt haben. Sie bemängeln fehlende Klarheit und mögliche Ungerechtigkeiten in der Umwandlungsrichtlinie.

Der Konflikt eskalierte bereits während der BPP-Wahlen 2022, als Kandidaten die Umwandlung der Verträge als Wahlversprechen nutzten. Seitdem bleibt der Streit zwischen den Treuhändern ungelöst, da beide Seiten auf ihren Positionen beharren. Die anhaltenden Meinungsverschiedenheiten im Vorstand der BPP verzögern die Umsetzung der Umwandlung. Das Ergebnis der internen Auseinandersetzungen wird entscheidend dafür sein, wie und wann die Wohnungsverträge schließlich in Mietverträge überführt werden.

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