22 March 2026, 20:22

Betrüger erbeuten 45.000 Euro von zwei Sachsen mit falschen Bankmitarbeitern

Eine Frau in einem weißen Kleid hält eine Schüssel mit Essen in der Hand und steht vor einem schwarzen Hintergrund mit einem Plakat, auf dem "Union-Bank 8 Kriegsanleihe" steht.

Zwei Frauen verlieren Zehntausende Euro bei Betrug - Betrüger erbeuten 45.000 Euro von zwei Sachsen mit falschen Bankmitarbeitern

Zwei Frauen in Sachsen sind in getrennten Betrugsfällen, bei denen sich Kriminelle als Bankmitarbeiter ausgaben, um fast 45.000 Euro erleichtert worden. Die Betrüger überredeten ihre Opfer, hohe Geldsummen zu überweisen. Die Vorfälle ereigneten sich im Vogtlandkreis und in Zwickau.

Im Vogtlandkreis erhielt eine Frau einen Anruf von einem angeblichen Mitarbeiter der Bankensicherheit. Der Betrüger warnte sie, ihre persönlichen Daten seien kompromittiert worden. Da sie die Geschichte glaubte, autorisierte sie mehrere Überweisungen in einer Gesamthöhe von 18.000 Euro.

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Ein ähnlicher Betrug spielte sich in Zwickau ab, wo eine weitere Frau von einem falschen Bankvertreter kontaktiert wurde. Der Kriminelle überzeugte sie, ihr Geld auf ein sogenanntes Treuhandkonto zur "Sicherung" zu transferieren. Bevor sie den Schwindel durchschaute, verlor sie fast 27.000 Euro.

Diese Fälle sind Teil eines größeren Musters in Sachsen. Im vergangenen Jahr gab es im Erzgebirgskreis mindestens acht Versuche, bei denen sich Betrüger als Polizisten ausgaben. Zwar wurde dabei kein Geld erbeutet, doch erst letzten Monat konnte in Bannewitz ein weiterer Anlagebetrug vereitelt werden.

Die Verluste der beiden Frauen summieren sich auf knapp 45.000 Euro. Die Behörden warnen die Bevölkerung eindringlich, unerwartete Anrufe von Banken oder Behörden kritisch zu prüfen. Eine Überprüfung sollte stets über die offiziellen Kontaktdaten erfolgen – nicht über Nummern, die von Anrufern genannt werden.

Quelle