29 June 2026, 12:51

Berliner Kirchen öffnen kühle Räume – doch viele bleiben verschlossen

Berliner Kirchen als kühle Zuflucht: Warum viele Türen verschlossen bleiben

Berliner Kirchen öffnen kühle Räume – doch viele bleiben verschlossen

Kirchengemeinden in Berlin bieten während Hitzewellen kühle Räume als Zufluchtsorte an. Dabei setzen sie auf das Engagement ehrenamtlicher Helfer und Spenden, um die Türen für Bedürftige offen zu halten. Nur 13 evangelische Kirchen in der Hauptstadt sind an jedem Wochentag für diesen Zweck geöffnet. Dazu gehören die Apostel-Paulus-Kirche in Schöneberg, die dank ehrenamtlicher Unterstützung ganzjährig zugänglich bleibt, sowie die Marienkirche in der Nähe des Fernsehturms, deren Betrieb durch Spenden finanziert wird.

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Die Lutherkirche in Spandau könnte ebenfalls Abkühlung bieten, doch wiederkehrender Vandalismus erschwert die Bemühungen. Die Wichernkirche im selben Bezirk steht zwar offen, verzeichnet aber keinen spürbaren Anstieg an Besuchern.

Religiöse Führungspersönlichkeiten rufen ihre Gemeinden dazu auf, Kirchengebäude als Schutzräume bereitzustellen. Viele Gemeinden scheitern jedoch an finanziellen Engpässen oder Sicherheitsbedenken, sodass zahlreiche Kirchen verschlossen bleiben. Die Opposition übt indes Kritik am Senat, dem sie vorwirft, nicht ausreichend kühle öffentliche Räume zur Verfügung zu stellen. Die Balance zwischen Zugänglichkeit und Sicherheit bleibt für die Gemeinden eine zentrale Herausforderung, um ihre Angebote aufrechtzuerhalten.

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