05 February 2026, 10:29

Berliner Gerichte beschlagnahmen über 28.500 verbotene Gegenstände in einem Jahr

Ein Blatt Papier mit verschiedenen Waffen wie Messern und anderen Gegenständen, auf dem Text steht.

Tausende Messer bei Gerichtsinspektionen gefunden - Berliner Gerichte beschlagnahmen über 28.500 verbotene Gegenstände in einem Jahr

Berliner Gerichte beschlagnahmten im vergangenen Jahr über 28.500 verbotene Gegenstände bei Sicherheitskontrollen. Dabei kamen bei den Durchsuchungen gefährliche Objekte aller Art ans Licht – von Messern bis hin zu Pfefferspray. Besonders betroffen war der Justizstandort Moabit, einer der am stärksten frequentierten Gerichtsorte der Stadt, wo die Zahl der Sicherstellungen besonders hoch ausfiel.

Am Justizcampus Moabit wurden allein 1.761 Hieb- und Stichwaffen beschlagnahmt. Der Standort, an dem täglich bis zu 300 Verhandlungen stattfinden, setzt auf strenge Sicherheitsvorkehrungen, die mit Flughafenkontrollen vergleichbar sind. Unter den eingezogenen Gegenständen befanden sich zudem mehr als 5.000 Messer verschiedener Art.

Zu den weiteren gefährlichen Fundstücken zählten Pfefferspray, Gasbehälter, Scheren und Werkzeuge. Die Behörden zogen außerdem über 30 Kubotans ein – kleine, handliche Selbstverteidigungswaffen. Die Zahlen verdeutlichen das Ausmaß der Sicherheitsmaßnahmen in Berlins Justizgebäuden.

Die Daten spiegeln die Menge an verbotenen Gegenständen wider, die in Gerichten der gesamten Stadt sichergestellt wurden. Nähere Angaben zu nicht-scharfen Objekten oder zu zusätzlichen Sicherheitsvorkehrungen, die seit den Beschlagnahmungen eingeführt wurden, liegen nicht vor. Die Ergebnisse unterstreichen jedoch die anhaltende Notwendigkeit gründlicher Kontrollen in stark frequentierten Justizeinrichtungen.