05 February 2026, 14:32

Berliner Frauenpreis für Viktoria-Gründerinnen: Ein Meilenstein für Gleichberechtigung im Fußball

Ein Plakat für die Internationale Kunstausstellung in München, Deutschland, das eine Frau mit einem menschlichen Gesicht in der Mitte und Text mit Informationen zum Event zeigt.

Frauenpreis 2026 geht an die Frauen von FC Viktoria Berlin - Berliner Frauenpreis für Viktoria-Gründerinnen: Ein Meilenstein für Gleichberechtigung im Fußball

Die Gründerinnen des Frauenteams von FC Viktoria Berlin erhalten den Berliner Frauenpreis für ihr Engagement zur Förderung der Gleichberechtigung im Fußball. Die Auszeichnung würdigt ihren langjährigen Einsatz für fairere Strukturen im Sport. Bei einer Feier im Roten Rathaus am Montag werden ihre Leistungen gewürdigt.

Im Sommer 2022 gründeten die sechs Initiatorinnen – Ariane Hingst, Verena Pausder, Tanja Wielgoß, Felicia Mutterer, Katharina Kurz und Lisa Währer – eine eigenständige Organisation für die Frauenmannschaft des Vereins. Dieser Schritt verschaffte dem Team ein professionelles Umfeld, das unabhängig von der Männerabteilung agiert. Ihr Modell gilt seitdem als bundesweites Vorbild für mehr Gleichberechtigung im Profisport.

Der Aufstieg des Vereins in die 2. Bundesliga im Jahr 2025 krönte die bisherigen Erfolge. Parallel dazu vollzieht sich im deutschen Frauenfußball ein breiterer Wandel: Der DFB treibt die Professionalisierung durch eine Kooperation mit den Bundesliga-Vereinen voran. Zudem wurde Deutschland im Dezember 2025 als Gastgeber der UEFA Frauen-EM 2029 bestimmt.

Der Berliner Frauenpreis ist mit 5.000 Euro und einer Skulptur der Bühnenkünstlerin Esther Janshen dotiert. Er unterstreicht das Engagement der Gründerinnen für Chancengleichheit im Fußball.

Die Auszeichnung spiegelt die wachsende Anerkennung von Gleichberechtigungsinitiativen im deutschen Fußball wider. Die unabhängige Frauenabteilung von FC Viktoria Berlin bleibt ein zentraler Bezugspunkt für strukturellen Wandel. Die Zeremonie am Montag wird die Verdienste der Gründerinnen offiziell würdigen.