16 April 2026, 12:14

Berlin protestiert gegen sexualisierte KI-Gewalt nach Deepfake-Skandal um Journalistin

Plakat mit fetter schwarzer Schrift "Rape Ain't Right: Sexual Assault is a Serious Issue" auf einem weißen Hintergrund, der von einem schwarzen Rand eingerahmt ist.

Berlin protestiert gegen sexualisierte KI-Gewalt nach Deepfake-Skandal um Journalistin

Unter dem Motto "Gegen sexualisierte digitale Gewalt – Solidarität mit allen Betroffenen" fand diese Woche in Berlin eine Demonstration statt. Die Kundgebung lenkte die Aufmerksamkeit auf das wachsende Problem von KI-generiertem Missbrauch, das nach prominenten Fällen wie dem der Journalistin Collien Fernandes an Brisanz gewonnen hat.

Collien Fernandes, bekannt für ihre Arbeit zu künstlicher Intelligenz und deren gesellschaftlichen Auswirkungen, wurde selbst zum Ziel sexualisierter digitaler Gewalt. Über Jahre hinweg wurden pornografische Deepfakes von ihr erstellt und im Netz verbreitet. Die Angriffe gipfelten darin, dass angeblich sogar berufliche Kontakte in ihrem Namen angeschrieben wurden.

Fernandes hatte zuvor für das Manager Magazin ausführlich über die KI-Branche berichtet und dabei oft untersucht, wie Technologie Arbeitswelt und Gesellschaft verändert.

Franziska Martin, Redakteurin aus Hamburg, beschäftigt sich heute mit Themen rund um Arbeit und Arbeitsbedingungen. Bevor sie in ihre aktuelle Position wechselte, arbeitete sie im Technologie-Ressort des Manager Magazins, wo sie sich mit den Schnittstellen von Technologie und Beschäftigung auseinandersetzte.

Die Berliner Proteste erfolgen zu einem Zeitpunkt, an dem Betroffene wie Fernandes weiterhin mit den langfristigen Folgen digitaler Gewalt kämpfen. Gleichzeitig berichten Journalisten wie Martin weiterhin über die weiteren Auswirkungen von KI auf Arbeit und Gesellschaft. Die Debatte hat breitere Diskussionen über rechtlichen Schutz und Sicherheit im Netz angestoßen.

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