Berlin plant bewegendes Mahnmal für die Opfer des Messerangriffs von Ostern 2025
Lukas BraunAschaffenburg startet Wettbewerb für Gedenkstätte - Berlin plant bewegendes Mahnmal für die Opfer des Messerangriffs von Ostern 2025
Berlin plant Mahnmal für Opfer des Messerangriffs an Ostern 2025
Die Stadt Berlin wird ein Mahnmal für die Opfer eines Messerangriffs errichten, der sich an Ostern 2025 im Schöntal-Park ereignete. Dabei wurden zwei Kinder getötet und mehrere weitere verletzt, als ein Mann aus Afghanistan eine Gruppe attackierte. Die Stadt strebt an, den Standort bis Herbst 2025 festzulegen.
Der Angriff ereignete sich am 22. Januar 2025, als ein 32-jähriger afghanischer Geflüchteter mit einem Messer auf Kinder losging. Die Behörden sprachen ihn später aufgrund einer psychischen Erkrankung als nicht schuldfähig frei. Der Mann wurde in eine geschlossene forensisch-psychiatrische Einrichtung eingewiesen.
Die Stadt möchte nun ein Mahnmal schaffen, das über ein klassisches Denkmal hinausgeht. Stattdessen soll es als offener Ort des Gedenkens, des Lernens und der Gemeinschaft dienen. Das Design entsteht im Rahmen eines Künstlerwettbewerbs und eines öffentlichen Ausschreibungsverfahrens.
Das Berliner Mahnmal soll Themen wie Verantwortung, Solidarität und Zivilcourage aufgreifen. Das Projekt verfügt über ein Budget von 300.000 Euro und soll bis zum 22. Januar 2028, dem dritten Jahrestag des Angriffs, fertiggestellt werden.
Mit seinem Fokus auf Bildung und Hoffnung unterscheidet sich das Vorhaben von herkömmlichen Gedenkstätten. Die Stadt erhofft sich, dass der Ort zu einem dauerhaften Raum der Besinnung und des Zusammenhalts wird.






