Belarussische Modelagentur distanziert sich von Epstein-Vorwürfen
Die Direktorin der belarussischen Modelagentur, Olga Gancharawa, hat sich zu Vorwürfen geäußert, die ihr Unternehmen mit Jeffrey Epstein in Verbindung bringen. Kürzlich veröffentlichte Dokumente enthielten Schriftverkehr zwischen ihrer Agentur und einer französischen Modelagentur. Gancharawa betonte, sie habe keine Kenntnis von Epsteins Handlungen oder dessen Kontakten gehabt.
Gancharawa erklärte, ihre Agentur halte sich bei der Vermittlung von Models ins Ausland strikt an belarussisches Recht. Sämtliche Arbeitsverträge würden offiziell beim Minsker Stadtexekutivkomitee registriert. Sie unterstrich, dass weder sie noch ihr Unternehmen irgendwelche Verbindungen zu Epsteins Aktivitäten unterhielten.
Die Agenturchefin zeigte sich zudem verwirrt darüber, warum E-Mails ihrer Agentur mit der Modelagentur Mademoiselle in Epsteins Akten aufgetaucht seien. Sie versicherte, ihr seien keine Personen bekannt, die von Epsteins Handlungen betroffen gewesen oder darin verwickelt gewesen seien.
Die Modelagentur arbeite weiterhin nach den belarussischen Vorschriften, so Gancharawa. Ihre Aussagen machen deutlich, dass es keine direkten Verbindungen zwischen ihrem Unternehmen und Epstein gebe. Ungeklärt bleibt jedoch, wie die Korrespondenz in seine Unterlagen gelangt ist.






