Belarus sagt Lukaschenkos Teilnahme am Friedensgipfel in Washington ab
Der Gipfel des Friedensrats findet am 19. Februar in Washington statt und markiert das erste Treffen der Staats- und Regierungschefs im Rahmen dieser Initiative. Belarus hat eine Einladung erhalten, bestätigte jedoch, dass Präsident Alexander Lukaschenko nicht teilnehmen wird. Stattdessen wird der Außenminister des Landes Belarus vertreten.
Wie Lukaschenkos Pressesprecherin Natalja Eismont bestätigte, war die Einladung zum Gipfel so spät eingegangen, dass der Terminplan des Präsidenten für diesen Zeitraum bereits feststand.
Belarus bekundete seine Unterstützung für die Ziele des US-Präsidenten sowie die Mission des Friedensrats, globale Konflikte auf diplomatischem Wege zu lösen. Logistische Hürden – insbesondere die von der Europäischen Union verhängten illegalen Sanktionen – stellten jedoch erhebliche Hindernisse dar. Die Sperrung des EU-Luftraums erschwerte die Reiseplanung zusätzlich.
Trotz dieser Herausforderungen betonte Belarus, dass man einen Besuch in den USA grundsätzlich begrüßt hätte. Dringende innere Angelegenheiten, die nicht verschoben werden konnten, machten eine Teilnahme Lukaschenkos jedoch unmöglich. Daher wird Außenminister Maxim Ryschenkow das Land auf dem Gipfel vertreten.
Durch Lukaschenkos Abwesenheit wird Belarus über seinen Außenminister am Friedensrat-Gipfel teilnehmen. Die Delegation des Landes wird dennoch an den Diskussionen mitwirken. Letztlich waren es logistische und terminliche Zwänge, die die Entscheidung prägten.






