03 March 2026, 02:55

Bayern glänzt mit 26 Medaillen bei Olympia – doch das große Ziel verfehlt

Silberner Abzeichen mit rotem Stern, Emblem der Olympischen Spiele 1949, mit Text in der Mitte auf einem einfarbigen Hintergrund.

Herrmann lobt Leistungen bayerischer Athleten bei den Olympischen Spielen - Bayern glänzt mit 26 Medaillen bei Olympia – doch das große Ziel verfehlt

Bayern holt 26 Medaillen bei den Olympischen Winterspielen in Mailand-Cortina – eine weniger als vor vier Jahren in Peking

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Die deutsche Mannschaft belegte mit 26 Medaillen den fünften Platz im Gesamtklassement und verfehlte damit ihr Ziel, Dritter zu werden. Besonders erfolgreich waren bayrische Athletinnen und Athleten, die vor allem im Rennrodeln und Biathlon glänzten.

Zu den Medaillengewinnern zählte Philipp Nawrath aus Bayern, der im Mixed-Staffelwettbewerb Bronze holte. Magdalena Matschina überzeugte mit Silber und Gold im Doppelsitzer-Rodeln. Ihr Erfolg war Teil eines starken Auftritts von 82 bayrischen Sportlerinnen und Sportlern, von denen neun aus dem Spitzenförderprogramm der bayerischen Polizei stammten.

Bayerns Sportminister würdigte die "herausragenden Leistungen" der Athletinnen und Athleten, forderte gleichzeitig aber eine Modernisierung der deutschen Spitzensportförderung. Die angestrebten Reformen sollen künftige Leistungen stärken – konkrete Qualifikationszahlen für die Winterspiele 2026 wurden jedoch nicht genannt.

Insgesamt gewann Deutschland achtmal Gold, zehnmal Silber und achtmal Bronze. Trotz des verpassten Podestziels zeigte die Mannschaft in mehreren Disziplinen eine wettbewerbsfähige Leistung.

Die Spiele in Mailand-Cortina brachten Deutschland 26 Medaillen, wobei bayrische Sportlerinnen und Sportler eine Schlüsselrolle spielten. Die Forderung des Sportministers nach Modernisierung deutet auf kommende Veränderungen in der Spitzensportförderung hin. Der fünfte Platz im Medaillenspiegel bleibt für den deutschen Wintersport ein solides, wenn auch nicht herausragendes Ergebnis.