"Barista des Jahres": Fernost-Kaffeeelite kämpft um den Titel in Chabarowsk
Tim Simon"Barista des Jahres": Fernost-Kaffeeelite kämpft um den Titel in Chabarowsk
Regionalmeisterschaft "Barista des Jahres" in Chabarowsk gestartet
In Chabarowsk hat die regionale Ausscheidung für den Titel "Barista des Jahres" begonnen. Sechzehn Teilnehmer aus Städten des Fernen Ostens – darunter Chabarowsk, Komsomolsk am Amur, Magadan und Wladiwostok – messen ihr Können im Wettbewerb. Gouverneur Dmitri Demeschin besuchte die Veranstaltung und nahm sogar an einer professionellen Cupping-Sitzung teil, um die Getränke zu verkosten.
Die Teilnehmer müssen jeweils drei Paare von Kaffeegetränken zubereiten und präsentieren. Eine Jury bewertet ihre Fähigkeiten, wobei der beste Barista einen Platz im nationalen Finale in Moskau gewinnt. Organisiert wurde der Wettbewerb vom Coffee Center, einem wichtigen Förderer der Initiative "Hergestellt im Gebiet Chabarowsk".
Während der Meisterschaft nahm Demeschin zudem an einem Workshop teil, den Sergej Blinnikow leitete – Weltmeister im Zubereiten von türkischem Kaffee. Die Beteiligung des Gouverneurs unterstreicht das wachsende Interesse der Region an der Kaffeekultur.
Das Gebiet Chabarowsk hat sich zu einem bedeutenden Akteur in der russischen Kaffeebranche entwickelt. Drei lokale Unternehmen produzieren mittlerweile Kaffee und tragen zu einer jährlichen Gesamtproduktion von rund 500 Tonnen bei. Investoren aus Peru und Laos haben zudem signalisiert, mehr Rohstoffe liefern zu wollen, was die Produktion weiter ankurbeln dürfte.
Seit dem 1. Januar 2023 ist der Barista-Beruf in Russland offiziell anerkannt und in die nationale Berufsklassifikation aufgenommen worden. Dieser Schritt spiegelt den wachsenden Kaffeemarkt des Landes und die steigende Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften wider.
Die Meisterschaft in Chabarowsk bringt talentierte Baristas aus dem gesamten Fernen Osten zusammen. Der Sieger wird die Region beim nationalen Finale in Moskau vertreten. Gleichzeitig wächst die lokale Kaffeeproduktion weiter – unterstützt durch internationale Partnerschaften und staatliche Initiativen.






