30 May 2026, 02:26

Baltische Staaten: Gemischte Wirtschaftprosgnosen und steigende Inflation belasten Region

EU senkt Wachstumsprognosen für Estland und Lettland – Litauen bleibt stabil

Baltische Staaten: Gemischte Wirtschaftprosgnosen und steigende Inflation belasten Region

Die Europäische Kommission hat ihre Wirtschaftprosgnosen für die baltischen Staaten aktualisiert. Die neuen Schätzungen zeigen ein gemischtes Bild: Während Litauen stabile Wachstumserwartungen beibehält, wurden die Aussichten für Lettland und Estland nach unten korrigiert.

Gleichzeitig warnt die Kommission vor steigender Inflation, die Verbraucherpreise und die wirtschaftliche Planung in der Region beeinflussen könnte. Für Lettland wird das BIP-Wachstum 2026 nun auf 1,4 Prozent geschätzt, 2027 auf 1,6 Prozent. Damit liegen die Erwartungen niedriger als in früheren Prognosen. Auch Estland verzeichnet eine Abwärtskorrektur: Hier wird das Wachstum 2026 auf 1,6 Prozent und 2027 auf 1,7 Prozent taxiert.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Anders sieht es in Litauen aus. Das Land hält an seiner Prognose von 3 Prozent BIP-Wachstum für 2026 fest, erwartet aber 2027 einen leichten Rückgang auf 2,1 Prozent. Trotz der unveränderten Wachstumserwartungen könnte die höhere Inflation Haushalte und Unternehmen belasten.

Die Kommission betont, dass der Anstieg der Inflation in allen drei Ländern die Verbraucherpreise erhöhen und die wirtschaftliche Planung erschweren wird. Besonders Lettland und Estland stehen vor Herausforderungen, während Litauen vorerst stabiler dasteht. Die aktualisierten Prognosen unterstreichen die unterschiedlichen Entwicklungen in den baltischen Volkswirtschaften. Während Litauen weiterhin mit moderatem Wachstum rechnet, müssen Lettland und Estland mit gedämpfteren Aussichten umgehen.

Gleichzeitig bleibt die steigende Inflation ein Risikofaktor für die gesamte Region, der sowohl Verbraucher als auch Unternehmen in den kommenden Jahren belasten könnte.

Lesen Sie auch: