Ausgebrochener Stier sorgt für nächtliches Chaos an ICE-Strecke und Kreisstraße
Clara FrankeAusgebrochener Stier sorgt für nächtliches Chaos an ICE-Strecke und Kreisstraße
Ein 350 Kilogramm schwerer junger Stier ist in Ilkerbruch aus einem Stall ausgebrochen und sorgte in der Nähe der Kreisstraße K114 sowie der ICE-Strecke für erhebliche Behinderungen. Die Einsatzkräfte leiteten eine Suchaktion ein, da der aufgeregte Zustand des Tieres Sicherheitsrisiken für Autofahrer und Zugpassagiere gleichermaßen darstellte.
Der Vorfall begann, als der Stier aus seinem Gehege ausbrach. Sein unberechenbares Verhalten und sichtbare Verletzungen machten es den Tierpflegern unmöglich, sich gefahrlos zu nähern. Die Polizei koordinierte sich die ganze Nacht über mit dem Besitzer und verfolgte die Bewegungen des Tieres.
Ein Polizeihubschrauber entdeckte den Stier gegen 1 Uhr morgens in einem dichten Gebüsch. Trotz Versuchen, das Tier einzufangen, konnten Spezialisten mit Betäubungsgewehren nicht eingreifen, da der Stier zu aggressiv war. Die Lage zwang die Behörden, die K114 vorübergehend zu sperren, während Züge in der Region aus Vorsichtsgründen ihre Geschwindigkeit drosseln mussten.
Bis zum Morgengrauen blieb der Stier unkontrollierbar. Da die öffentliche Sicherheit gefährdet war und keine sichere Möglichkeit bestand, das Tier einzufangen, entschieden die Verantwortlichen vor Ort, den Stier einzuschläfern.
Der Stier wurde getötet, um weitere Gefahren für Verkehrsteilnehmer und den Bahnverkehr zu verhindern. Die K114 ist inzwischen wieder freigegeben, und der Zugbetrieb läuft normal. Die Behörden bestätigten, dass die Lage bis zum Vormittag vollständig bereinigt war.






