31 May 2026, 20:13

Asien-Musikfestival in Berlin feiert kulturelle Vielfalt mit traditionellen und modernen Klängen

Berlin Asian Music Festival

Asien-Musikfestival in Berlin feiert kulturelle Vielfalt mit traditionellen und modernen Klängen

Das Berliner Asien-Musikfestival startete mit einer lebendigen Klängenvielfalt aus dem gesamten Kontinent. Künstler aus Japan, Korea, China und der Mongolei präsentierten auf der Bühne eine Mischung aus traditionellen und modernen Stilen. Das Festival hatte sich zum Ziel gesetzt, durch Musik den kulturellen Dialog zu fördern.

Eröffnet wurde die Veranstaltung vom mongolischen Duo Khukh Tenger, das die Folklore seines Landes vorstellte. Ihr Auftritt mit der Pferdekopfgeige Morin Chuur und Kehlgesang begeisterte das Publikum und erntete starken Applaus.

Es folgte die Vokalgruppe Quarticolo mit Liedern aus China, Japan und Korea. Ihr Programm unterstrich die Vielfalt der ostasiatischen Musiktraditionen.

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Später präsentierte das Nur Ensemble ein Streichquartett, das westliche Spieltechniken mit asiatischen Einflüssen verband. Ihre Darbietung zeigte, wie sich unterschiedliche musikalische Sprachen nahtlos verbinden lassen.

Anschließend betrat der Tenor Ju Hyeok Lee die Bühne und interpretierte koreanische Kunstlieder. Er wies auf Parallelen zwischen diesen Werken und dem deutschen Kunstlied hin und ermöglichte den Zuhörern so eine neue Perspektive auf beide Traditionen.

Auch zeitgenössische koreanische Musik war vertreten – gespielt auf einer Mischung aus traditionellen und westlichen Instrumenten. Jeder Auftritt wurde gleichermaßen begeistert aufgenommen, ohne dass sich ein klarer Favorit herauskristallisierte.

Das Publikum bestand überwiegend aus Frauen, nur wenige Männer waren anwesend. Zudem waren Diplomaten verschiedener Länder zu Gast, was darauf hindeutet, dass das Festival in zukünftigen Ausgaben seinen musikalischen Einfluss noch ausbauen könnte.

Das Festival gelang es, verschiedene asiatische Musiktraditionen unter einem Dach zu vereinen. Die Veranstalter hoffen, dass die Veranstaltung künftig noch mehr kulturellen Austausch anregt und eine breitere Teilnahme findet.

Quelle