22 March 2026, 16:12

Anne Lahoda führt die Grünen im Saarland als Spitzenkandidatin in die Landtagswahl 2027

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Grüne im Saarland wählen Vize-Chefin Lahoda zur Spitzenkandidatin für die Landtagswahl - Anne Lahoda führt die Grünen im Saarland als Spitzenkandidatin in die Landtagswahl 2027

Die Grünen im Saarland haben Anne Lahoda zur Spitzenkandidatin für die Landtagswahl 2027 gewählt. Bei einem jüngsten Parteitag in Saarbrücken erhielt sie mit überwältigenden 98,6 Prozent der Stimmen die Zustimmung. Dies stellt einen bedeutenden Schritt für die Partei dar, die seit Jahren Schwierigkeiten hat, in der Region Fuß zu fassen.

Lahoda führt derzeit den Grünen-Kreisverband Saarbrücken und ist Fraktionsvorsitzende in der Regionalversammlung der Landeshauptstadt. Ihre Nominierung fällt in eine Phase, in der die Partei ihren Einfluss im saarländischen Landtag zurückgewinnen will.

Zuletzt waren die Grünen 2013 im Landtag vertreten. Sowohl bei den Wahlen 2017 als auch 2022 verfehlten sie die Fünf-Prozent-Hürde für den Einzug ins Parlament. 2022 erreichten sie jedoch knapp 5,7 Prozent der Stimmen, errangen vier Mandate und traten in die von der SPD geführte Koalition ein.

Die politische Landschaft des Saarlandes hat sich in den vergangenen Jahren gewandelt. Die SPD bleibt mit 43,4 Prozent (2022) die dominierende Kraft, während die CDU von ihren einstigen Werten zwischen 40 und 50 Prozent deutlich abgerutscht ist. Die rechtspopulistische AfD zog mit 5,7 Prozent in den Landtag ein – ein Ergebnis, das dem der Grünen entspricht. FDP und Linke scheiterten hingegen jeweils an der Fünf-Prozent-Marke.

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Unter Ministerpräsidentin Anke Rehlinger regiert die SPD derzeit mit absoluter Mehrheit. Die Grünen, obwohl nach wie vor eine kleinere Kraft, verzeichnen seit den 1990er-Jahren, als ihre Unterstützung noch vernachlässigbar war, ein stetiges Wachstum.

Lahodas Kandidatur unterstreicht den Anspruch der Grünen, ihre Position in der saarländischen Politik zu festigen. Als Teil der aktuellen RegierungsKoalition könnte ihre Führung die Performance der Partei 2027 entscheidend prägen. Das Ergebnis der Wahl könnte das Kräfteverhältnis zwischen SPD, CDU und den aufstrebenden Kleinparteien weiter verändern.

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