30 April 2026, 02:16

Aiwanger will Freie Wähler und CSU enger verbinden – für eine liberal-konservative Alternative

Alte Karte aus dem 19. Jahrhundert, die die politischen Grenzen Deutschlands zeigt, auf Papier gedruckt mit Text oben und unten.

Aiwanger will Freie Wähler und CSU enger verbinden – für eine liberal-konservative Alternative

Hubert Aiwanger, Vorsitzender der Freien Wähler, drängt auf eine engere Zusammenarbeit mit der bayerischen Christlich-Sozialen Union (CSU). Sein Ziel ist es, eine stärkere politische Option für liberal-konservative Wähler in ganz Deutschland zu schaffen. Der Vorstoß folgt auf Jahre begrenzter Kooperation zwischen den beiden Parteien.

Aiwanger schlug eine Strategie nach dem Motto "getrennt marschieren, vereint zuschlagen" vor, um dem, was er als "zunehmende Linksverschiebung in der Politik" bezeichnete, entgegenzuwirken. Seinem Dafürhalten nach könnte ein formelles Bündnis den Freien Wählern helfen, in allen Bundesländern die Fünf-Prozent-Hürde zu überwinden. Gleichzeitig räumte er ein, dass eine solche Partnerschaft mit praktischen Herausforderungen verbunden wäre.

Auch der ehemalige CSU-Vorstand Peter Gauweiler unterstützte die Idee eines "Freie Wähler/CSU-Bündnisses". Aiwanger merkte jedoch an, dass die Union seiner Partei bisher "eine kalte Schulter" gezeigt habe. Trotzdem bleibt er zuversichtlich, dass seine Partei auch eigenständig wachsen kann.

Statt auf eine sofortige Fusion zu drängen, schlug Aiwanger vor, das bereits in Bayern bestehende Kooperationsmodell auszubauen. Er argumentierte, dass engere Bindungen an die Union (CDU/CSU) die Chancen der Freien Wähler auf bundesweiten Erfolg erhöhen könnten.

Mit dem Vorschlag will Aiwanger liberal-konservative Wähler unter einem gemeinsamen politischen Ansatz vereinen. Sein Plan setzt auf schrittweise Zusammenarbeit statt auf eine vollständige Allianz. Bisher hat die CSU öffentlich nicht auf den Vorstoß reagiert.

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