24 March 2026, 18:13

AfD vom Brandenburgischen Zukunftstag 2026 ausgeschlossen – wegen Extremismus-Vorwurf

Gruppe von Schülern marschiert in Berlin mit einem bunt bemalten "Students for Future"-Schild vor einer Kulisse aus Gebäuden, Bäumen und Himmel.

AfD vom Brandenburgischen Zukunftstag 2026 ausgeschlossen – wegen Extremismus-Vorwurf

Brandenburgs Bildungsministerium schließt AfD-Landesfraktion vom Zukunftstag 2026 aus

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Das Brandenburgische Bildungsministerium hat der AfD-Fraktion im Landtag die Teilnahme am Zukunftstag 2026 untersagt. Diese Entscheidung folgt auf die Einstufung der Partei als gesichert rechtsextremistische Organisation durch den Verfassungsschutz des Landes. Im vergangenen Jahr war die AfD noch zugelassen worden, da sie damals lediglich unter Extremismusverdacht stand.

Der Zukunftstag ist eine jährliche Veranstaltung für Schülerinnen und Schüler ab der siebten Klasse, bei der sie in eintägigen Praktika fast 1.000 verschiedene Berufsfelder kennenlernen können. Die Anbieter melden ihre Plätze online an. Für das Jahr 2025 war die AfD trotz des damaligen Verdachtsfalls noch dabei gewesen.

Nach der Veranstaltung stufte der Brandenburgische Verfassungsschutz den Landesverband der AfD offiziell als gesichert rechtsextrem ein. Als sich die Anmeldungen für 2026 öffneten, war dieser Status unverändert – daraufhin strich das Ministerium die AfD aus dem Programm und begründete dies mit der aktualisierten Extremismus-Einstufung.

Die AfD-Fraktion bezeichnete den Ausschluss als ungerechtfertigt. Sie behauptet, sich zweimal angemeldet zu haben, beide Male aber von der Plattform gelöscht worden zu sein. Die Partei kündigte an, rechtlich gegen die Entscheidung vorzugehen. Das Ministerium hingegen betont, dass sein Vorgehen rechtmäßig sei, und verweist auf zwei bereits gewonnene Verfahren vor dem Verwaltungsgericht.

Unabhängig davon hat die AfD Klage gegen ihre Einstufung als rechtsextremistische Organisation eingereicht. Bisher gab es jedoch keine Änderungen an diesem Status.

Die AfD bleibt damit vom Zukunftstag 2026 ausgeschlossen, nachdem ihre Extremismus-Einstufung bestätigt wurde. Zwar laufen noch rechtliche Schritte der Partei, doch die Position des Ministeriums hat vor Gericht bisher Bestand. Für die Schülerinnen und Schüler stehen während der Veranstaltung weiterhin Hunderte andere Berufsorientierungsangebote zur Verfügung.

Quelle