09 May 2026, 18:18

Zoos kämpfen mit Energiekosten – doch diese Lösungen retten ihre Tiere

Ein Miniaturzoomodell mit Besuchern, umgeben von Bäumen, Häusern, Pflanzen, einem Zaun und einer Hintergrundwand, mit Text unten.

Zoos kämpfen mit Energiekosten – doch diese Lösungen retten ihre Tiere

Steigende Energiekosten stellen Zoos und Wildparks in Deutschland vor Herausforderungen

Während einige Einrichtungen Tiere abgeben mussten, um Kosten zu sparen, setzen andere auf erneuerbare Energien, um über die Runden zu kommen. Der Braunschweiger Zoo und benachbarte Artenschutzzentren investieren in Solarstrom und alternative Heizsysteme, um die Ausgaben zu bewältigen, ohne ihre Tierbestände zu verringern.

Der Braunschweiger Zoo betreibt bereits eine 80-Kilowatt-Photovoltaikanlage, die Strom ins Netz einspeist. Um die Abhängigkeit von teurer Energie weiter zu reduzieren, wird nun eine zusätzliche Solaranlage mit 12 Kilowatt Leistung installiert. Geplant ist zudem ein 10-Kilowatt-Batteriespeicher, um überschüssige Energie für die spätere Nutzung zu speichern.

Eine Abgabe oder Umsiedlung von Tieren wegen der gestiegenen Kosten kommt für den Zoo nicht infrage. Stattdessen setzt man auf ein Mix aus Energielösungen, darunter ein Blockheizkraftwerk, einen Holzvergaser und eine Pelletheizung. So lassen sich die Ausgaben im Griff halten.

In der Nähe setzt der Wildpark Essehof auf eine Biomasseheizung und bleibt dadurch weitgehend unabhängig von den Schwankungen der Strompreise. Das Artenschutzzentrum Grasleben hat ebenfalls Photovoltaikmodule installiert, um die Kosten zu senken – besonders für Tierarten, die warme Gehege benötigen.

Im Wildpark Stöckheim machen die Energiekosten nur 2,5 Prozent der Gesamtausgaben aus. Dieser geringe Anteil deutet darauf hin, dass der Park Wege gefunden hat, sich gegen die Preisanstiege abzusichern.

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Trotz des finanziellen Drucks durch die Energiekosten verzichten der Braunschweiger Zoo und andere lokale Einrichtungen auf Kürzungen bei ihren Tierbeständen. Investitionen in Solarenergie, Biomasseheizungen und Batteriespeicher helfen ihnen, den Betrieb aufrechtzuerhalten – ohne die Zahl der Tiere in ihrer Obhut zu reduzieren. Diese Maßnahmen zeigen einen Weg auf, wie die Einrichtungen auch in schwierigen Zeiten ihre wichtige Arbeit fortsetzen können.

Quelle