AfD Gifhorn leitet Parteiausschluss gegen Marzischewski-Drewes ein
Der Kreisverband Gifhorn der Alternative für Deutschland (AfD) hat ein Parteiausschlussverfahren gegen Stefan Marzischewski-Drewes eingeleitet. Der Schritt folgt Vorwürfen, dass der Politiker innerhalb der Partei eine parallele Struktur aufgebaut haben soll. Die Spannungen zwischen ihm und der AfD bestehen bereits seit fast zwei Jahren. Robert Preuß, Sprecher des AfD-Kreisverbands Gifhorn, bestätigte die Einleitung des Verfahrens. Gleichzeitig räumte er ein, dass die rechtlichen Hürden für solche Schritte hoch seien, zeigte sich aber zuversichtlich, dass die notwendige Zustimmung zügig erteilt werde.
Der Fall wurde an das Landes-Schiedsgericht zur Prüfung überwiesen. Marzischewski-Drewes wurde offiziell informiert und erhielt die Möglichkeit, sich zu den Vorwürfen zu äußern. Er behauptet jedoch, erst durch Medienberichte von dem möglichen Vorgehen erfahren zu haben.
Der AfD-Kreisverband stuft den Vorwurf gegen Marzischewski-Drewes als inakzeptabel ein. Ein klarer Zeitrahmen für das Verfahren steht derzeit nicht fest, da die Parteirichter ehrenamtlich tätig sind. Das Parteiausschlussverfahren gegen Stefan Marzischewski-Drewes markiert einen weiteren Höhepunkt der seit langem schwelenden Konflikte. Die Entscheidung über den Ausschluss liegt nun beim Landes-Schiedsgericht, das die Vorwürfe prüfen wird.
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