86-Jähriger mit 4,5 Kilogramm Kokain am Flughafen Madrid gestoppt
Am Flughafen Madrid-Barajas haben Sicherheitsbeamte fast fünf Kilogramm Kokain im Gepäck eines Passagiers entdeckt. Der 86-jährige Schwede war auf dem Weg von San José in Costa Rica nach Brüssel, als die Drogen gefunden wurden. Die Beamten stießen bei der Kontrolle auf neun zylindrische Pakete mit insgesamt 4,555 Kilogramm Kokain, die im Koffer des Mannes versteckt waren. Der Verdacht des Drogenhandels führte daraufhin zu seiner Festnahme. Später wurde er einem Richter vorgeführt und bleibt bis auf Weiteres in Untersuchungshaft.
Die Behörden gehen davon aus, dass der Mann aufgrund seines Alters, seiner finanziellen Situation und seines Gesundheitszustands gezielt von einem kriminellen Netzwerk angeworben wurde. Solche Fälle passen in einen wachsenden Trend, bei dem ältere Menschen für den Drogenschmuggel ausgenutzt werden. Zudem zeigt der Vorfall, wie Drogenhändler versuchen, Sicherheitsvorkehrungen zu umgehen. Die Ermittler arbeiten nun daran, das für den Transport verantwortliche Netzwerk zu zerschlagen. Der Fall unterstreicht die zunehmende Kreativität krimineller Organisationen bei der Rekrutierung von Kurieren.
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