3:3 im schwäbischen Derby: Heidenheim kämpft sich zum Remis gegen Stuttgart
Clara Franke3:3 im schwäbischen Derby: Heidenheim kämpft sich zum Remis gegen Stuttgart
VfB Stuttgart und 1. FC Heidenheim trennten sich im schwäbischen Derby mit einem packenden 3:3
Vor 15.000 Zuschauern erkämpfte der Außenseiter 1. FC Heidenheim am Samstag ein verdientes Remis gegen den höher platzierten VfB Stuttgart und zeigte trotz einer schwierigen Saison beachtliche Moral.
Die Stuttgarter begannen druckvoll und gingen durch Tore von Chris Führich und Maximilian Mittelstädt früh in Führung. Gegen den Tabellenletzten wirkten die Gastgeber lange Zeit souverän.
Doch Heidenheim kämpfte sich vor der Pause zurück: Eren Dinkçi und Arijon Ibrahimović trafen zum Ausgleich. Der 2:2-Zwischenstand beflügelte die Fans der Hausherren, deren Mannschaft in dieser Saison bisher nur drei Siege verbuchen konnte.
Sieben Minuten vor Schluss brachte Sirlord Conteh die Heidenheimer mit 3:2 in Front – doch Stuttgart gab nicht auf. Deniz Undav gelang in letzter Minute noch der Ausgleich zum 3:3-Endstand.
Für Stuttgart bedeutet das Ergebnis Platz vier in der Tabelle, doch die wiederholten Schwächen gegen vermeintlich schwächere Teams werfen weiterhin Fragen auf. Heidenheim hingegen hilft der Punkt wenig im Abstiegskampf: Mit nur drei Siegen und fünf Unentschieden aus 23 Spielen bleibt das Team Letzter.
Das Spiel unterstrich einmal mehr die Unberechenbarkeit der Bundesliga, in der selbst Schlusslichter etablierten Mannschaften Paroli bieten können. Heidenheims Aufholjagd bescherte ihnen einen seltenen Zähler, ändert aber nichts an ihrer prekären Tabellensituation. Stuttgart muss unterdessen seine Unbeständigkeit überwinden, will man den Einzug in die Champions League schaffen.






