19-Jähriger in Florida wegen mutmaßlicher Hassverbrechen mit Wasserpistole angeklagt
Marie Schulz19-Jähriger in Florida wegen mutmaßlicher Hassverbrechen mit Wasserpistole angeklagt
Ein 19-jähriger Mann, Amir Ayesh, sieht sich in Florida wegen des Verdachts auf Hasskriminalität mit Anklagen konfrontiert. Ihm wird vorgeworfen, am 9. Mai in einem überwiegend jüdischen Viertel im Nordosten von Miami-Dade Opfer mit einer Wasserpistole besprüht zu haben. Die Vorfälle ereigneten sich innerhalb weniger Minuten nacheinander.
Die Geschädigten berichteten, von einer unbekannten Flüssigkeit aus einem schwarzen Fahrzeug heraus besprüht worden zu sein. Später bestätigten Überwachungsaufnahmen, dass Ayesh die Opfer gezielt mit einer Wasserpistole aus seinem Auto heraus angegriffen hatte.
Ermittler brachten Ayesh mit beiden Körperverletzungsdelikten in Verbindung. Ein Haftbefehl wurde am 11. Juni unterzeichnet, in dem ihm zwei schwere Straftaten zur Last gelegt werden: vorsätzliche Körperverletzung mit rassistischem oder diskriminierendem Hintergrund.
Das Homeland Security Bureau des Sheriff-Büros von Miami-Dade, das Florida Department of Law Enforcement (FDLE) und die Polizei von Plantation arbeiteten gemeinsam an dem Fall. Ayesh wurde am 18. Juni in Plantation ausfindig gemacht und in das Broward County Correctional Center überstellt.
Derzeit wartet er auf seine Auslieferung nach Miami-Dade County. Die Anklagepunkte beziehen sich auf die Vorfälle vom 9. Mai, die als Hassverbrechen eingestuft werden. Die Behörden ermitteln weiterhin in dem Fall.






