Zoll stoppt 22-Jährigen mit 13.480 geschmuggelten Zigaretten auf der A3
Lukas BraunZoll findet fast 8.000 geschmuggelte Zigaretten in Jukebox - Zoll stoppt 22-Jährigen mit 13.480 geschmuggelten Zigaretten auf der A3
Zollbeamte in Bayern haben auf der Autobahn A3 einen großangelegten Zigarettenschmuggel aufgedeckt. Ein 22-jähriger Fahrer wurde im Dezember 2025 bei Deggendorf angehalten, nachdem Beamte verdächtige Veränderungen an der Musikbox seines Autos bemerkt hatten. Im Inneren entdeckten sie Tausende unversteuerte Zigaretten, die versteckt worden waren.
Der Vorfall begann, als Beamte der Kontrolleinheit Verkehrswege Furth im Wald das Fahrzeug im Landkreis Straubing-Bogen aus dem Verkehr zogen. Der Fahrer gab zunächst an, nur 800 Zigaretten – die gesetzlich erlaubte Menge – bei sich zu führen. Doch die Inspektoren wurden misstrauisch, als sie Anzeichen von Manipulationen an der Musikbox des Wagens entdeckten.
Bei einer gründlicheren Durchsuchung fanden sie 7.800 versteckte Zigaretten in dem umgebauten Fach. Zusammen mit weiteren 8.600 Stück, die an anderer Stelle im Fahrzeug sichergestellt wurden, belief sich die Gesamtmenge auf 13.480 unversteuerte Zigaretten. Die Behörden gehen davon aus, dass die Ware aus Bulgarien stammt. Gegen den Fahrer wird nun wegen Steuerhinterziehung ermittelt. Die Zollbeamten schätzen die hinterzogenen Abgaben auf die geschmuggelten Waren auf etwa 1.610 Euro.
Die Beschlagnahmung unterstreicht die anhaltenden Bemühungen zur Bekämpfung des grenzüberschreitenden Schmuggels auf deutschen Autobahnen. Der Fall wird unter dem Vorwurf der Steuerhinterziehung weiterverfolgt, wobei der Fahrer für die ausstehenden Zollgebühren haftet. Weitere Details zur Ermittlung wurden bisher nicht bekannt gegeben.