Wolfsburgs Abstieg droht: Aufstehen, kämpfen! - Wolfsburgs Abstiegskampf in der Bundesliga wird immer dramatischer
VfL Wolfsburgs Kampf um den Bundesliga-Erhalt wird immer verzweifelter. Eine 0:1-Heimniederlage gegen Werder Bremen am 21. März 2026 ließ die Mannschaft weiter auf dem letzten Tabellenplatz verharren. Mit nur noch sieben ausstehenden Spielen steht der Verein erstmals in seiner Geschichte vor der realen Gefahr des Abstiegs.
Die Lage könnte sich weiter verschärfen, falls der FC St. Pauli an diesem Wochenende den SC Freiburg schlägt. Ein Sieg der Hamburger würde Wolfsburg fünf Punkte hinter dem Relegationsplatz zurückwerfen – und den Klassenerhalt noch unwahrscheinlicher machen.
Aktuell belegt Wolfsburg mit nur 21 Punkten aus 27 Spielen den 16. Platz in der Bundesliga-Saison 2025/2026. Die jüngste Niederlage verlängerte die sieglose Serie auf zehn Partien und ließ die Mannschaft fünf Punkte hinter dem 1. FC Köln (15. Platz) zurückfallen. Werder Bremen, das den 1:0-Erfolg einfuhr, kletterte auf Rang 13 (28 Punkte), während Köln mit 26 Zählern knapp über der Abstiegszone bleibt.
Der neue Trainer Dieter Hecking hat seit seinem Amtsantritt kaum eine Wende einleiten können. Seine ersten beiden Spiele brachten lediglich einen Punkt – wenig Grund zur Hoffnung auf eine späte Saisonwende. Trotz der enttäuschenden Ergebnisse steht Sportdirektor Pirmin Schwegler öffentlich hinter Hecking und fordert die Mannschaft auf, weiter zu kämpfen.
Hecking selbst gibt zu, dass die Chancen gegen sie stehen. Er sagte sogar voraus, dass St. Pauli ihr kommendes Spiel gegen Freiburg wahrscheinlich gewinnen werde – ein Ergebnis, das Wolfsburg noch näher an den Abgrund bringen würde. Der Vereinsleitspruch "Aufstehen, sich aufrappeln und zurückkämpfen" wirkt angesichts der drängenden Zeit wie eine ferne Erinnerung.
Mit jeder Niederlage schrumpfen Wolfsburgs Aussichten auf den Klassenerhalt. Sollte St. Pauli gewinnen, würde der Abstand zum rettenden Ufer auf fünf Punkte anwachsen – und den "Wölfen" in den letzten Spielen kaum noch Spielraum für Fehler lassen. Die Mannschaft muss nun dringend ihre Negativserie beenden, sonst droht der Gang in die Zweitklassigkeit.






