Bremer Sturm-Suche geht weiter - Sorge um Backhaus im Tor - Werder Bremen startet mit Stürmerkrise in die Saison 2024
Werder Bremen steht vor einer Stürmerkrise zum Start der Saison 2024. Der Verein hat es versäumt, einen neuen Angreifer zu verpflichten, sodass die Offensive des Teams deutlich geschwächt in die anstehenden Spiele geht. Mit wichtigen Spielern, die entweder verletzt sind oder nicht in Form, muss die Mannschaft nun auf den aktuellen Kader setzen.
Die Probleme in der Offensive sind in dieser Saison offenkundig: In 15 Ligaspielen erzielte Werder Bremen lediglich 18 Tore. Die Stammstürmer Keke Topp und Victor Boniface suchten bislang vergeblich den Weg zum Tor – was die Angriffsnot des Teams weiter verschärft.
Bonifaces Zukunft bleibt aufgrund anhaltender Knieprobleme ungewiss. Heute wird er von einem Spezialisten in Innsbruck untersucht; anschließend soll eine Entscheidung über seine langfristige Rolle fallen. Medienberichten zufolge könnte er nie wieder für den Verein auflaufen. Die Bemühungen, Verstärkung zu holen, blieben bisher erfolglos: Damion Downs, eine der Wunschlösungen, wechselte stattdessen zum Hamburger SV. Weitere Namen wie Timo Werner, Igor Matanovic, Junior Adamu und Adam Hlozek wurden in Transfergerüchten genannt, doch konkrete Verpflichtungen blieben aus. Finanzielle Grenzen erschweren zudem die Suche nach einem neuen Stürmer. Ohne letzte Neuzugänge wird Werder Bremen das Jahr 2024 mit dem bestehenden Kader beginnen. Torhüter Mio Backhaus, der sich von einer Augenverletzung erholt, könnte rechtzeitig zum Spiel gegen Hoffenheim zurückkehren. Der Verein schloss kurzfristige Verpflichtungen vor dem Match aus.
Werder Bremen startet somit mit unverändertem Kader und ungelösten Problemen in der Offensive ins neue Jahr. Der Ausfall eines neuen Stürmers zwingt die Mannschaft, sich auf nicht formstarke oder verletzte Spieler zu verlassen. Eine Entscheidung über Bonifaces Zukunft wird zeigen, welche Optionen dem Verein künftig bleiben.