Werder Bremen holt siebten Leihspieler – dank DFL-Regel-Panne mit Happy End
Clara FrankeKreditregel: Fritz von Bremen gibt Missverständnis zu - Werder Bremen holt siebten Leihspieler – dank DFL-Regel-Panne mit Happy End
Werder Bremen hat trotz anfänglicher Annahme, das eigene Leihspieler-Kontingent ausgeschöpft zu haben, eine siebte Leihe in dieser Saison perfekt gemacht. Wie der Verein am Sonntag bekannt gab, stößt der serbische Stürmer Jovan Milosevic von VfB Stuttgart zum Team. Der Wechsel erfolgte nach einem Missverständnis der Regeln der Deutschen Fußball Liga (DFL) zu Leihspielern.
Noch zu Saisonbeginn hatte Werder Bremen erklärt, keine weiteren Leihspieler mehr verpflichten zu können. Der Klub hatte bereits sechs Akteure unter Vertrag genommen: Torhüter Karl Hein, Verteidiger Yukinari Sugawara, die Mittelfeldspieler Cameron Puertas und Maximilian Wörber sowie Isaac Schmidt und Victor Boniface. Laut DFL-Vorgaben dürfen Vereine maximal sechs Leihspieler aus dem Inland gleichzeitig einsetzen – Auslandsleihen zählen jedoch nicht zu dieser Obergrenze.
Erst nach einem Hinweis des Portals Transfermarkt räumte der Verein einen Fehler ein. Sportdirektor Clemens Fritz bestätigte im November 2025, dass Leihspieler aus dem Ausland nicht auf das Sechser-Limit angerechnet werden. Gleichzeitig gestand er ein internes Kommunikationsversagen ein und übernahm die Verantwortung für das Versehen. Fritz zeigte sich zwar verärgert über den Vorfall, handelte aber zügig, um die Situation zu bereinigen. Daraufhin wurde die Leihe von Milosevic finalisiert, was die Offensive des Teams für die laufende Spielzeit verstärkt.
Mit Milosevic steigt die Zahl der Leihspieler bei Werder Bremen auf sieben – ermöglicht durch die Sonderregelung für Auslandsleihen. Der Verein hat seine Position zu den Leihregeln präzisiert und die Transferstrategie entsprechend angepasst. Fritz’ offene Fehleranalyse soll künftig die Einhaltung der DFL-Richtlinien sicherstellen.