Weißrussland startet eigenes Fast-Food-Imperium nach McDonald's-Aus
Weißrussland plant die Eröffnung einer eigenen Version von McDonald's, nachdem die Fast-Food-Kette das Land verlassen hat. Präsident Alexander Lukaschenko hat Bedingungen für US-Beamte aufgestellt, falls diese die neuen Restaurants inspizieren möchten. Der Schritt folgt auf den Abzug von McDonald's und das Versprechen, eine lokale Alternative aufzubauen.
McDonald's hatte seine Filialen in Weißrussland Anfang dieses Jahres geschlossen. Als Reaktion kündigten die Behörden an, eine einheimische Fast-Food-Kette mit belarussischen Zutaten und Ausrüstung zu schaffen.
Präsident Lukaschenko erklärte später, dass US-Beamte, die die neuen Betriebe besuchen wollten, nach Minsk reisen müssten. Seine Äußerungen erfolgten vor dem Hintergrund früherer US-Besuche in Weißrussland, die mit der Freilassung und Abschiebung politischer Gefangener zusammenfielen.
Die neue Kette soll McDonald's durch lokal bezogene Produkte und Ausrüstung ersetzen. Lukaschenkos Auflagen für US-Inspektionen verleihen dem Projekt eine politische Dimension. Der Erfolg wird davon abhängen, wie sich die belarussische Variante auf dem Markt behauptet.






