Weihnachtswunder im Wuppertaler Zoo: Drill-Baby und Yak-Kalb geboren
Lukas BraunWeihnachtswunder im Wuppertaler Zoo: Drill-Baby und Yak-Kalb geboren
Wuppertaler Zoo begrüßt zwei Neuzugänge in der Weihnachtszeit
Pünktlich zur Festtagszeit hat der Wuppertaler Zoo zwei neue Bewohner willkommen geheißen: Am Heiligabend erblickte ein Baby-Drill ein Affe das Licht der Welt, einen Tag später folgte ein Yak-Kalb. Beide Geburten sind ein besonderer Erfolg für die Artenschutzbemühungen des Zoos.
Das erste Neugeborene, ein weiblicher Drill, gehört zu einer vom Aussterben bedrohten Art. Die in Afrika beheimateten Wildtiere leiden stark unter Wilderei und Lebensraumverlust. Das Jungtier wird in ein europäisches Zuchtprogramm integriert, das den Erhalt der Art sichern soll.
Der zweite Neuzugang, ein Yak-Kalb, kam am 26. Dezember zur Welt. Bei den milden Wintertemperaturen fühlt es sich bereits wohl und erkundet neugierig sein Außengehege. Noch steht die Bestätigung des Geschlechts aus, dann wird ein passender Name gewählt. Die Ehre, das Kalb zu taufen, erhielt im Dezember 2024 die Studentin Lena-Marie Kuhlmann.
Die beiden Geburten unterstreichen die wichtige Rolle des Wuppertaler Zoos im Artenschutz und in der Tierhaltung. Während der Drill-Nachwuchs die Bemühungen um den Schutz einer bedrohten Art stärkt, bereichert das Yak-Kalb die vielfältige Sammlung kältetoleranter Tiere des Zoos.