VOIT-Schließung in St. Ingbert: Wie die Region betroffene Mitarbeiter unterstützt

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Ein voller Saal mit vielen sitzenden Personen und zwei sichtbaren Ausgängen, durch die einige Menschen eintreten.

VOIT-Schließung in St. Ingbert: Wie die Region betroffene Mitarbeiter unterstützt

In der Stadthalle von St. Ingbert fand eine Podiumsdiskussion statt, um die Folgen der geplanten Schließung von VOIT Automotive zu erörtern. Organisiert von Bürgermeister Dr. Ulli Meyer, brachte das Treffen Unternehmensführung, Gewerkschaften, Regierungsvertreter und Beschäftigte zusammen, um Lösungen für die betroffenen Mitarbeiter zu finden. Viele Angestellte suchen bereits nach neuen Stellen, während andere nach der überraschenden Ankündigung vor einer ungewissen Zukunft stehen.

An der Runde nahmen Vertreter des Betriebsrats von VOIT, der IG Metall, Wirtschaftsminister Jürgen Barke von der saarländischen Landesregierung sowie die Industrie- und Handelskammer Saarland, die Bundesagentur für Arbeit, die Handwerkskammer, das Jobcenter Saarpfalz und Landrat Frank John teil. Gemeinsam analysierten sie die anstehenden Herausforderungen und diskutierten konkrete Schritte zur Unterstützung der Belegschaft.

Von den 29 Auszubildenden bei VOIT haben die meisten bereits eine Anstellung in anderen Unternehmen gefunden oder absolvieren Praktika. Der Betriebsrat zeigt sich optimistisch, dass auch für die verbleibenden wenigen Lösungen gefunden werden. Allerdings erschweren Sprachbarrieren sowie Unterschiede bei Löhnen oder Arbeitszeiten den Übergang – besonders für migrantische Beschäftigte oder solche, die von industriellen Tätigkeiten in handwerkliche Berufe wechseln. Die Bundesagentur für Arbeit skizzierte Pläne, Qualifikationslücken frühzeitig durch Weiterbildungen, Umschulungen oder modulare Kurse zu schließen. Statt bis zum Ende der Verträge zu warten, soll die Unterstützung sofort beginnen, um den Arbeitnehmern den Übergang zu erleichtern. Die Agentur betonte zudem die Notwendigkeit eines kontinuierlichen Dialogs zwischen Institutionen und Beschäftigten, um wirksame Maßnahmen zu gewährleisten. Im Mittelpunkt der Diskussion standen die Schaffung neuer Arbeitsplätze und Perspektiven, darunter auch Optionen für Selbstständigkeit. Die Teilnehmer waren sich einig, dass eine enge Zusammenarbeit entscheidend sein wird, um die Auswirkungen der Werksschließung auf die Belegschaft zu bewältigen.

Die Podiumsdiskussion bot den Beteiligten eine Plattform, um die Lage zu bewerten und realistische Unterstützungsmaßnahmen zu entwickeln. Die Mitarbeiter sollen frühzeitig Schulungen und Beratung erhalten, um den Wechsel in neue Tätigkeiten zu erleichtern. Weitere Treffen sind geplant, um die anstehenden Herausforderungen weiterhin anzugehen.

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