VfL Wolfsburg kämpft verzweifelt gegen den Abstieg – doch die Zeit drängt
Tim SimonWolfsburg nach weiterer Niederlage: 'Das ist der Abstiegskampf' - VfL Wolfsburg kämpft verzweifelt gegen den Abstieg – doch die Zeit drängt
VfL Wolfsburg steht vor einem harten Kampf gegen den Abstieg
Nach einer Serie schwacher Ergebnisse steckt der VfL Wolfsburg tief im Abstiegskampf. Mit nur 19 Punkten liegt die Mannschaft knapp über den Abstiegsrängen – und das nach zwei aufeinanderfolgenden Niederlagen gegen direkte Konkurrenten. Sowohl Spieler als auch Verantwortliche geben zu, dass die Lage ernst ist, betonen aber, dass sie die Wende noch schaffen können.
Die Probleme des Vereins haben sich in den letzten Wochen verschärft. Eine unsichere Abwehr und verpasste Torchancen kosteten die Mannschaft wertvolle Punkte. Stürmer Dženan Pejčinović übt offen Kritik an den Leistungen des Teams, zeigt sich aber überzeugt, dass ein Comeback möglich ist. Er rief zu einem geschlossenen Auftreten auf, um dem Abstiegsstrudel zu entkommen.
Auch Cheftrainer Daniel Baur unterstrich diese Haltung und forderte harte Arbeit und Zusammenhalt. Sportdirektor Peter Christiansen räumte die schwierige Situation ein, bekräftigte aber sein Vertrauen in Kader und Trainerteam. Doch dieser Glaube wird bald auf die Probe gestellt – mit zwei schweren Spielen vor der Tür.
Als Nächstes empfängt Wolfsburg Borussia Dortmund, bevor es auswärts zu RB Leipzig geht. Die Duelle gegen Top-Teams erhöhen den Druck weiter. Über die Aufstellung herrscht noch Unklarheit, da Verletzungen, Sperren und taktische Überlegungen eine Rolle spielen könnten. Im letzten Spiel – einer 0:1-Niederlage gegen den 1. FC Köln am 30. Januar – setzte Baur auf Grabara im Tor, eine Viererkette mit Fischer, Vavro, Jenz und Gerhardt sowie ein Mittelfeld mit Arnold und Vini Souza. Pejčinović führte die Offensive an, unterstützt von Eriksen, Majer und Wimmer. Als Einwechselspieler kamen unter anderem Svanberg und Lindstrøm zum Zug, während Schlüsselspieler wie Maehle, Rogerio und Amoura wegen Verletzungen oder Sperren fehlten.
Die Priorität des Teams ist nun klar: Punkte sammeln, wo es geht, und jedes Spiel einzeln angehen.
Mit nur einem knappen Vorsprung vor der Abstiegszone bleibt Wolfsburg kaum Spielraum für Fehler. Angesichts der anstehenden Herausforderungen muss sich die Mannschaft schnell verbessern, um den Klassenerhalt zu sichern. Die Botschaft von Spielern und Verantwortlichen bleibt indes eindeutig: Nur mit Einheit und Einsatz ist der Weg aus der Krise möglich.