11 January 2026, 10:32

Veteranen-Turnier in Fröndenberg eskaliert: Faustschläge, Platzverweise und Polizei-Einsatz

Ein Fußballspiel im Gange mit sechs Spielern auf dem Feld, drei Fußballen sichtbar, zahlreichen Zuschauern in Regenjacken mit Schirmen und mehreren Kameraleuten, die das Ereignis aufnehmen.

Rauferei beim Veteranen-Fußballturnier - Polizei im Einsatz - Veteranen-Turnier in Fröndenberg eskaliert: Faustschläge, Platzverweise und Polizei-Einsatz

Gewalttätige Ausschreitungen bei Veteranen-Fußballturnier in Fröndenberg an der Ruhr

Ein Fußballturnier für Veteranen in Fröndenberg an der Ruhr ist am Wochenende in Gewalt umgeschlagen und musste vorzeitig abgebrochen werden, nachdem es auf dem Platz und in den Zuschauerreihen zu handfesten Auseinandersetzungen gekommen war. Die Polizei musste eingreifen. Zwei Personen benötigten ärztliche Behandlung, darunter ein 27-jähriger Mann, der durch einen Faustschlag Gesichtsverletzungen erlitt.

Das vom örtlichen Verein SV Frömern organisierte Turnier geriet bereits während der Spiele außer Kontrolle: Wiederholt kam es zu aggressiven Rangeleien zwischen den Spielern. Ein Livestream zeigte mehrere Rote Karten sowie Gruppen von Fußballern, die sich über das Spielfeld schubsten. Die Schiedsrichter drohten, das Turnier abzubrechen, falls die Gewalt nicht aufhöre – doch die Lage spitzte sich weiter zu.

Den Höhepunkt erreichte die Eskalation, als ein Spieler einen am Boden liegenden Gegner trat. Dieser Vorfall veranlasste die Turnierleitung, die Veranstaltung endgültig abzusagen. Gleichzeitig gerieten auch Zuschauer in den Rängen aneinander, warfen Gegenstände und lieferten sich Handgreiflichkeiten. Als die Polizei mit mehreren Streifenwagen eintraf, herrschte zwar keine aktive Massenschlägerei mehr, doch die Stimmung war aufgeheizt. Die Beamten mussten eingreifen, um die Menge – darunter auch Kinder, die den Veranstaltungen zugesehen hatten – auseinanderzubringen.

Das Turnier endete vorzeitig, mit zwei Verletzten und einer abgebrochenen Veranstaltung. Nun wollen die Organisatoren und die lokalen Behörden aufarbeiten, was schiefgelaufen ist. Die Polizei bestätigte, den Vorfall zu prüfen, hat bisher jedoch keine weiteren Maßnahmen angekündigt.