USA und China verhandeln in Frankreich über angespannte Handelsbeziehungen
Lukas BraunUSA und China verhandeln in Frankreich über angespannte Handelsbeziehungen
US- und chinesische Beamte führen an diesem Wochenende in Frankreich entscheidende Wirtschaftsgespräche
Die Verhandlungen finden statt, während die Handelskonflikte zwischen den beiden Ländern anhalten und Washington neue Untersuchungen eingeleitet hat. Gleichzeitig ist für Ende März ein hochrangiger Besuch geplant, um die anhaltenden Streitigkeiten zu entschärfen.
Der kommissarische US-Finanzminister Scott Bessent trifft am Sonntag und Montag in Frankreich auf den chinesischen Vize-Ministerpräsidenten He Lifeng. Im Mittelpunkt der Gespräche stehen Handels- und Wirtschaftsbeziehungen, nachdem monatelang angespannte Verhandlungen geführt wurden.
Am Mittwoch kündigte die US-Regierung neue Untersuchungen an, die zu zusätzlichen Zöllen auf mehrere Länder – darunter China – führen könnten. Die Ermittlungen könnten sich auf Sektoren wie Seltene Erden und Halbleiterchips konzentrieren, Bereiche, in denen bereits Konflikte aufgeflammt sind.
Trotz der Spannungen plant US-Präsident Donald Trump für Ende März einen Besuch in China. Die Reise folgt auf sein letztes Treffen mit dem chinesischen Staatspräsidenten Xi Jinping beim APEC-Gipfel in Südkorea im Oktober 2022. Bessent betonte, dass zwischen den beiden Staatschefs gegenseitiger Respekt herrsche, was die anstehenden Gespräche erleichtern könnte.
Die Handelsbeziehungen zwischen den USA und China bleiben umstritten, mit anhaltenden Meinungsverschiedenheiten über Marktzugang und Technologietransfer. Eventuelle neue Zölle als Ergebnis der Untersuchungen würden den wirtschaftlichen Druck zwischen den beiden größten Volkswirtschaften der Welt weiter verschärfen.
Das Ergebnis des Treffens zwischen Bessent und He Lifeng könnte künftige Handelspolitik prägen. Sollten neue Zölle verhängt werden, könnten sie Branchen auf beiden Seiten des Pazifiks treffen. Der für März geplante Präsidentschaftsbesuch wird genau beobachtet werden – als Zeichen für Fortschritte oder weitere Spaltung.






