US-Militärschlag in Venezuela: Maduro festgenommen – Proteste in Deutschland flammen auf
Clara FrankeDemonstration in Hamburg - "USA aus Venezuela raus" - US-Militärschlag in Venezuela: Maduro festgenommen – Proteste in Deutschland flammen auf
Die USA haben Militärschläge in Venezuela durchgeführt und Präsident Nicolás Maduro festgenommen. Die Aktion fand in den frühen Morgenstunden des Samstags Ortszeit statt und löste umgehend scharfe Kritik aus. In Deutschland brachen Proteste aus, bei denen Demonstranten die US-Intervention verurteilten und Maduros Freilassung forderten.
Rund 300 Menschen versammelten sich am Samstag in Hamburg, um gegen das Vorgehen der USA in der Politik zu protestieren. Viele gehörten linkspolitischen Gruppen an und hielten Schilder mit Aufschriften wie "USA raus aus Venezuela" und "Venezuela geht uns alle an". Die Kundgebung verlief friedlich, es gab keine Berichte über Auseinandersetzungen oder Festnahmen.
Bei dem US-Einsatz wurde auch Maduros Ehefrau, Cilia Flores, festgenommen. Beide befinden sich nun in Gewahrsam und sollen sich vor einem Gericht in New York wegen Vorwürfen wie Drogenhandel verantworten. Die Inhaftierung des venezolanischen Staatschefs hat die Kritik an der Einmischung Washingtons in der Region weiter verschärft. Für Sonntag sind weitere Demonstrationen in Hamburg und Kiel geplant. Die Hamburger Allianz gegen Militarisierung und Rüstung hat zu zusätzlichen Protesten gegen die US-Militärpräsenz in Venezuela aufgerufen.
Die US-Angriffe und die Verhaftung Maduros haben in ganz Europa eine Welle des Widerstands ausgelöst. Deutsche Aktivisten organisieren weiterhin Kundgebungen, und für die kommenden Tage sind weitere Proteste angekündigt. Die Lage bleibt angespannt, während sich international die Reaktionen auf die Festnahmen entwickeln.