05 January 2026, 22:28

Union Berlin siegt im Eistest – 2:1 gegen Aue als Bundesliga-Generalprobe

Ein Fußballspiel im Gange mit sechs Spielern auf dem Feld, drei Fußballen sichtbar, zahlreichen Zuschauern in Regenjacken mit Schirmen und mehreren Kameramännern, die das Ereignis aufnehmen.

Zum Geburtstag von Baumgart: Union schlägt Aue im XXL-Test - Union Berlin siegt im Eistest – 2:1 gegen Aue als Bundesliga-Generalprobe

1. FC Union Berlin sichert sich 2:1-Sieg gegen Drittligist Erzgebirge Aue in 120-minütigem Testspiel

In eisigen minus acht Grad Celsius holte der 1. FC Union Berlin einen 2:1-Erfolg gegen den Drittligisten Erzgebirge Aue – und das in einem 120-minütigen Freundschaftsspiel, das zugleich als Generalprobe für das bevorstehende Bundesliga-Duell mit Mainz 05 diente. Zudem markierte die Partie den 54. Geburtstag von Trainer Steffen Baumgart.

Vor 2.332 Zuschauern im Erzgebirgsstadion traten beide Mannschaften mit rotierten Aufstellungen an. Union Berlin musste auf die verletzten Tom Rothe, Robert Skov und Dmytro Bohdanow verzichten, während Mittelfeldspieler Rani Khedira krankheitsbedingt pausierte.

Aljoscha Kemlein brachte die Berliner bereits in der 9. Minute mit 1:0 in Führung, ehe Leopold Querfeld wenig später den Pfosten traf. Oliver Burke erhöhte in der 54. Spielminute auf 2:0, bevor Kemlein nur drei Minuten später sein zweites Tor nachlegte. Erzgebirge Aue gelang in der 108. Minute durch Maximilian Schmid noch der Anschlusstreffer, doch Union hielt die Führung bis zum Schluss. Für die Auer war es zudem das Debüt des neuen Sportdirektors Michael Tarnat, der einst Nationalspieler war.

Trotz zahlreicher Wechsel zeigte Union eine solide Leistung: Kemlein und Burke trafen ins Tor, während Querfeld und Kemlein jeweils den Pfosten oder die Latte trafen.

Der Sieg stimmt die Berliner optimistisch für das anstehende Bundesliga-Spiel. Die Partie bot wichtigen Spielern nach Verletzungspausen wertvolle Einsatzzeit und ermöglichte der Mannschaft, Formationstests unter extremen Bedingungen durchzuführen. Erzgebirge Aue hingegen bewies zwar Kampfgeist, musste sich am Ende aber der höherklassigen Konkurrenz geschlagen geben.