Über 4.000 Waffen in Händen von Rechtsextremisten und Reichsbürgern – ein Sicherheitsrisiko
Bundesministerium des Innern: Rechtsextremisten und Reichsbürger haben über 4000 legale Waffen - Über 4.000 Waffen in Händen von Rechtsextremisten und Reichsbürgern – ein Sicherheitsrisiko
Mehr als 4.000 legal erworbene Schusswaffen befinden sich weiterhin im Besitz von Rechtsextremisten und Reichsbürgern in Deutschland. Neue Zahlen offenbaren das Ausmaß des Problems und wecken Besorgnis über die öffentliche Sicherheit und die politische Stabilität des Landes.
Eine aktuelle Anfrage der Grünen Partei brachte das volle Ausmaß des Waffenbesitzes unter Hochrisikogruppen ans Licht. Stand Dezember 2024 waren im Nationalen Waffenregister 2.996 Schusswaffen erfasst, die sich im Besitz von Rechtsextremisten befinden. Weitere 932 Waffen waren auf Mitglieder der Reichsbürgerbewegung registriert, während 124 Personen zuzuordnen sind, die sich an der Delegitimierung des Staates beteiligen.
Die Reichsbürgerbewegung, bekannt für ihre Ablehnung der deutschen Nachkriegsdemokratie, überschneidet sich mit gewaltbereiten rechtsextremen Kreisen. Einige ihrer Anhänger haben in der Vergangenheit bereits Pläne zur gewaltsamen Abschaffung der Regierung geschmiedet – ein Umstand, der die Ängste vor einem Missbrauch dieser Waffen weiter schürt.
Marcel Emmerich, der innenpolitische Sprecher der Grünen, bezeichnete die Situation als einen "Skandal". Er warf dem Bundesinnenministerium vor, trotz wiederholter Reformforderungen untätig geblieben zu sein. Schnellere Entwaffnungsverfahren seien dringend notwendig, um die Bedrohung für den Rechtsstaat zu verringern, betonte er.
Die Daten verdeutlichen ein anhaltendes Sicherheitsrisiko: Tausende Schusswaffen sind weiterhin für verfassungsfeindliche Gruppen zugänglich. Die Behörden geraten zunehmend unter Druck, die Vorschriften zu verschärfen und die Beschlagnahmung von Waffen aus den Händen von Extremisten zu beschleunigen.
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