24 April 2026, 19:01

Trump kehrt nach zehn Jahren zum White-House-Correspondents'-Dinner zurück – mit scharfer Medienkritik

Ein Computerbildschirm zeigt die White House-Website mit dem offiziellen Porträt von Joe Biden und dem Text "Joe Biden" in fetter weißer Schrift auf einem navyblauen Hintergrund.

Trump kehrt nach zehn Jahren zum White-House-Correspondents'-Dinner zurück – mit scharfer Medienkritik

Donald Trump wird nach zehn Jahren erstmals wieder am White-House-Correspondents'-Dinner teilnehmen. Die Veranstaltung, die den Journalismus mit Preisen und Reden ehrt, wird auch eine kritische Ansprache Trumps gegenüber den Medien erleben. Sein Auftritt markiert eine seltene Rückkehr zu einem Anlass, den er lange gemieden hat.

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Der ehemalige Präsident plant, die Gala noch vor der Verleihung der Preise zu verlassen. Zu den Auszeichnungen zählt eine Würdigung für das Wall Street Journal für seine investigativen Recherchen über Jeffrey Epstein. Zudem wird ein Fotojournalist geehrt, der ein Bild von einem Mann festhielt, der im Oval Office einen medizinischen Notfall erlitten hatte – ein Vorfall, bei dem Trump Berichten zufolge untätig blieb, ohne Hilfe zu leisten.

Unterdessen veranstaltet der Komiker Jimmy Kimmel eine separate, lockere Version des Dinners. Sein Event setzt auf Satire und Comedy statt auf formelle Auszeichnungen. Der Kontrast zwischen den beiden Veranstaltungen unterstreicht die gespaltenen Reaktionen auf Trumps Teilnahme an der traditionellen Zeremonie.

Stephen Colbert nahm in einer Ausgabe der Late Show Stellung zu Trumps angekündigten Plänen. Der Moderator kommentierte, dass der Ex-Präsident die Presse kritisieren wolle, obwohl er selbst nur kurz anwesend sein werde. Colberts Äußerungen heizten die öffentliche Diskussion vor dem Dinner weiter an.

Trumps Teilnahme bricht eine zehnjährige Abwesenheit beim White-House-Correspondents'-Dinner. Seine Rede und sein früher Abgang werden für Aufmerksamkeit sorgen, während die Preise herausragende journalistische Leistungen würdigen. Die zwiespältige Natur der Veranstaltung – zwischen ernsthafter Anerkennung und satirischer Abrechnung – spiegelt die anhaltenden Spannungen zwischen Politik und Medien wider.

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