24 January 2026, 00:27

Thyssenkrupp plant Teilverkauf seiner profitablen Rothe-Erde-Sparte

Ein altes deutsches Aktienzertifikat mit einem Porträt eines Mannes, auf dem Text und numerische Werte gedruckt sind.

Thyssenkrupp plant Teilverkauf seiner profitablen Rothe-Erde-Sparte

Thyssenkrupp prüft Verkauf einer Minderheitsbeteiligung an Rothe Erde

Der deutsche Industriekonzern Thyssenkrupp erwägt laut Berichten den Verkauf eines Anteilspakets von etwa 30 Prozent an seiner Wälzlager-Sparte Rothe Erde. Sollte das Geschäft zustande kommen, könnte es frisches Kapital beschaffen, während das Unternehmen die Kontrolle über die profitable Einheit behält.

Rothe Erde ist spezialisiert auf Hochleistungslager, die in Schwermaschinen, Windkraftanlagen und industriellen Anwendungen zum Einsatz kommen. Thyssenkrupp bezeichnet die Sparte als starken und wertvollen Bestandteil des Konzerns. Trotz ihrer Ertragskraft bleibt das Unternehmen offen für strategische Optionen – darunter auch einen Teilverkauf.

Die mögliche Transaktion könnte Rothe Erde mit rund 1,5 Milliarden Euro (etwa 1,8 Milliarden US-Dollar) bewerten. Ein Verkauf von 30 Prozent würde Thyssenkrupp ermöglichen, Kapital freizusetzen, ohne die vollständige Eigentümerschaft aufzugeben. Der Schritt folgt einem breiteren Trend, bei dem Industrieunternehmen ihre Portfolios anpassen, um sich auf Kerngeschäfte zu konzentrieren.

Bisher gibt es keine offizielle Bestätigung für laufende Verhandlungen. Details zu potenziellen Käufern oder dem genauen Zeitplan wurden nicht bekannt gegeben. Anleger und Branchenbeobachter sollten für aktuelle Informationen die offiziellen Mitteilungen von Thyssenkrupp oder Finanznachrichtenquellen verfolgen.

Ein Teilverkauf von Rothe Erde würde Thyssenkrupp finanzielle Flexibilität verschaffen, während das Unternehmen operativen Einfluss behält. Die starke Marktposition und Profitabilität der Sparte machen sie für Investoren attraktiv. Eine endgültige Entscheidung hängt von den Marktbedingungen und der strategischen Passgenauigkeit ab.