05 January 2026, 12:38

Sternsinger kämpfen in Hannover gegen Kinderarbeit und für Schulbildung

Kinder auf einer B√ľhne singend mit einem gr√ľnen Vorhang im Hintergrund.

Ministerpr√§sident Lies empf√§ngt Sternsinger - Sternsinger kämpfen in Hannover gegen Kinderarbeit und für Schulbildung

Achtundfünfzig junge Sternsinger aus dem Bistum Hildesheim besuchten diese Woche die Niedersächsische Staatskanzlei in Hannover. Mit ihrer Aktion "Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit" setzen sie sich für die Bekämpfung von Kinderarbeit ein und werben für das Recht auf Bildung für alle Kinder.

Die Gruppe zog vor den Landtag, wo sie den traditionellen Segen 20C+M+B+26* über dem Haupteingang anbrachte. Diese symbolische Geste markierte den Auftakt ihrer Kampagne für das Jahr 2026, die sich auf die Abschaffung von Kinderarbeit konzentriert und dafür kämpft, dass Kinder zur Schule gehen statt in Fabriken oder unter gefährlichen Bedingungen arbeiten zu müssen.

Ministerpräsident Olaf Lies (SPD) begrüßte die Sängerinnen und Sänger persönlich und spendete in ihre Sammelbüchsen. Seine Unterstützung unterstrich die politische Rückendeckung für das Anliegen. Landtagspräsidentin Hanna Naber lobte die Initiative und betonte, wie entscheidend Bildung im Vergleich zu Zwangsarbeit für Kinder weltweit sei. Der Besuch war Teil einer breiter angelegten Kampagne des Bistums Hildesheim, um Gemeinden im Kampf gegen die Ausbeutung von Kindern zu mobilisieren. Als Sternsinger führen die jungen Teilnehmenden eine jahrhundertealte Tradition fort und lenken gleichzeitig die Aufmerksamkeit auf ein drängendes modernes Problem.

Die Botschaft der Kampagne kam bei den Landesvertretern deutlich an – sowohl durch finanzielle Zuwendungen als auch durch öffentliche Unterstützungserklärungen. Der angebrachte Segen und das Engagement der Sternsinger bleiben sichtbare Mahnmale im anhaltenden Einsatz dafür, Kinderarbeit durch Schulbildung zu ersetzen.