Steinmeier: "Ramadan gehört zum religiösen Leben unseres Landes" - Steinmeier würdigt Muslime zum Ende des Ramadan in Deutschland
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat Muslime in ganz Deutschland zum bevorstehenden Ende des Ramadan mit warmen Worten bedacht. Der heilige Monat, der von fast der Hälfte der muslimischen Bevölkerung in Deutschland begangen wird, endet an diesem Donnerstagabend mit dem Fest des Fastenbrechens, Eid al-Fitr. Steinmeier betonte, wie sehr der Ramadan mittlerweile zum festen Bestandteil der religiösen Landschaft des Landes geworden sei.
Der Ramadan, der sich nach dem Mondkalender richtet, dauerte in diesem Jahr 29 oder 30 Tage. Gläubige Muslime fasteten dabei täglich von der Morgendämmerung bis zum Sonnenuntergang – eine Praxis, die hierzulande von etwa 60 bis 70 Prozent der muslimischen Gemeinschaft gelebt wird. Den Abschluss bildet Eid al-Fitr, ein Fest, das oft über mehrere Tage hinweg mit Familie und Freunden gefeiert wird.
Steinmeier lobte die Offenheit vieler muslimischer Gemeinden in Deutschland, die es sich zur Tradition gemacht hätten, Nachbarn einzuladen, um sie mit islamischen Bräuchen vertraut zu machen. Zudem würdigte er das gesellschaftliche Engagement muslimischer Gläubiger und bezeichnete deren Beitrag als "wertvolles Geschenk für die Gesellschaft". Angesichts globaler Spannungen äußerte der Bundespräsident die Hoffnung, dass das Fest Momente der Einheit und Besinnung schenke.
Eine Studie der Bertelsmann Stiftung unterstreicht die Bedeutung des Ramadan in Deutschland: Fast die Hälfte der Muslime nimmt hier regelmäßig am Fasten teil. Steinmeiers Botschaft machte deutlich, wie sehr sich islamische Traditionen inzwischen in das vielfältige religiöse Leben des Landes einfügen.
Das Ende des Ramadan ist für Muslime in Deutschland eine Zeit der Freude und des Zusammenhalts. Die Worte des Bundespräsidenten spiegeln sowohl Anerkennung für ihre religiösen Praktiken als auch Wertschätzung für ihre Rolle in der Gesellschaft wider. Nun wird Eid al-Fitr von vielen begangen – ein Fest, das Familien nach einem Monat des Fastens und der Hingabe wieder zusammenführt.






