14 January 2026, 21:42

St. Ingbert plant Zukunft: 700 Gäste diskutieren über Wirtschaft und Infrastruktur

Eine Stadtstraße in Berlin an Silvester, voller Gebäude, Bäume, Laternenpfähle, Ampeln, Schilder, Zelte und Menschen, mit einem von Feuerwerk erleuchteten Himmel im Hintergrund.

St. Ingbert plant Zukunft: 700 Gäste diskutieren über Wirtschaft und Infrastruktur

Neujahrsempfang in St. Ingbert: 700 Gäste diskutieren über Zukunftspläne und Herausforderungen

Rund 700 Gäste aus Wirtschaft, Politik und lokalen Organisationen kamen beim diesjährigen Neujahrsempfang der Stadt St. Ingbert zusammen. Die von der Stadt und der Industrie- und Handelskammer (IHK) ausgerichtete Veranstaltung bot eine Plattform, um wichtige Entwicklungen, aktuelle Herausforderungen und die Pläne für das kommende Jahr zu beleuchten. Bürgermeisterin Nadine Backes und ihr Stellvertreter Markus Schmitt begrüßten die Anwesenden und skizzierten anschließend die Schwerpunkte für 2026 und die folgenden Jahre.

Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer blickte in seiner Rede auf die Erfolge des vergangenen Jahres zurück, sprach aber auch offene Baustellen an. Ein zentrales Thema war die Schließung des Unternehmens VOIT, wobei die Stadt gemeinsam mit Partnern betroffene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützt. Zudem bestätigte die Verwaltung die geplanten Sanierungsarbeiten an der Ingobertushalle, die sowohl als Sportstätte als auch für den Zivilschutz genutzt wird.

Wirtschaftliches Wachstum stand im Mittelpunkt der Diskussionen – Meyer betonte die Notwendigkeit attraktiver Rahmenbedingungen für Unternehmen und effizienter öffentlicher Dienstleistungen. Die Stadt sicherte eine Haftpflichtversicherung für lokale Vereine, was die finanzielle Belastung für gemeinnützige Gruppen verringert. Zudem wurden Mittel für die Stärkung des Zivilschutzes und der Katastrophenvorsorge bereitgestellt, darunter Modernisierungen für die Feuerwehr und den Rettungsdienst. Für 2026 kehrt die Ingobertus-Messe an ihren traditionellen Standort rund um das Rathaus zurück und findet am ersten Oktoberwochenende statt. Bildung und öffentliche Sicherheit wurden als zentrale Investitionsschwerpunkte bestätigt, um langfristig Schulen und Einsatzkräfte zu fördern.

Der Empfang unterstrich St. Ingberts Fokus auf wirtschaftliche Stabilität, Infrastrukturprojekte und die Unterstützung der Gemeinschaft. Mit der Sanierung der Ingobertushalle und dem Ausbau der Katastrophenvorsorge will die Stadt sowohl den Alltag als auch die Notfallbewältigung verbessern. Die Rückkehr der Ingobertus-Messe 2026 markiert einen weiteren Schritt, um lokale Traditionen zu bewahren und gleichzeitig moderne Herausforderungen anzugehen.