23 May 2026, 09:03

Sieben Migranten seit Weihnachten 2024 spurlos verschwunden – Familien suchen in Mexiko nach Antworten

Familie von vermissten Migranten fordert Antworten in Chiapas; Staatsanwalt bestätigt aktive Suche nach nur sieben Personen

Sieben Migranten seit Weihnachten 2024 spurlos verschwunden – Familien suchen in Mexiko nach Antworten

Sieben Angehörige aus Kuba, Honduras und Ecuador suchen nach ihren vermissten Kindern, die am 21. Dezember 2024 spurlos verschwanden. Die Familien, unterstützt von der internationalen Suchbrigade Rutas Tejiendo („Gewobene Wege“), sind nach Mexiko gereist, um von den lokalen Behörden Antworten zu fordern. Obwohl zunächst von etwa zwanzig Vermissten berichtet wurde, gelten nur noch sieben Personen offiziell als verschwunden und werden aktiv gesucht.

Die Migrantinnen und Migranten wurden zuletzt in San José El Hueyate gesehen, wo sie sich auf die Fahrt mit einem kleinen Boot vorbereiteten – eine 420 Kilometer lange Strecke bis nach Juchitán im Bundesstaat Oaxaca. Ihr Verschwinden veranlasste die Mütter, sich der Brigade Rutas Tejiendo anzuschließen, um sowohl ihre Kinder als auch die verantwortlichen Schleuser ausfindig zu machen.

Am 10. Mai 2025 besuchten die Familien San José El Hueyate, den letzten bekannten Aufenthaltsort der Vermissten. Noch am selben Tag trafen sie mit Vertretern der Staatsanwaltschaft von Chiapas und der Sonderstaatsanwaltschaft für Migrationsfragen zusammen. Zudem nahmen sie an Veranstaltungen in einer örtlichen Kirche und in einem Königreichssaal der Zeugen Jehovas in Mazatán teil, um in der Gemeinschaft Unterstützung zu finden.

Die Mütter lehnen Medieninterviews ab und wiederholen stattdessen die Aussagen, die sie bereits in ihren Heimatländern gemacht hatten. Ihr Fokus liegt darauf, Informationen über die sieben Vermissten zu erhalten – sechs Kubaner, eine Person aus Honduras und eine aus Ecuador –, die von Tapachula nach Juchitán gebracht werden sollten. Mexikanische Behörden und Organisationen unterstützen weiterhin die laufenden Suchmaßnahmen.

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Die Ermittler haben die aktuelle Suche auf sieben Namen eingegrenzt, obwohl die Familien ursprünglich von einer größeren Gruppe berichtet hatten. Die Mütter bestehen auf Aufklärung über das Schicksal ihrer Kinder und die Identität der Verantwortlichen. Die Ermittlungen dauern an, während die Brigade Rutas Tejiendo und lokale Behörden die nächsten Schritte koordinieren.

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