Schneechos in Bayern: Tausende Haushalte ohne Strom nach umgestürzten Bäumen
Clara FrankeStromausfälle in der Nürnberger Region - Schneechos in Bayern: Tausende Haushalte ohne Strom nach umgestürzten Bäumen
Schwerer Schneefall legt Stromversorgung in Teilen Bayerns lahm
Am 26. Januar 2026 führte heftiger Schneefall in weiten Teilen Bayerns zu Stromausfällen. Umgestürzte Bäume rissen in mehreren Regionen die Stromleitungen herunter und ließen tausende Haushalte vorübergehend ohne Versorgung zurück. Einsatzkräfte arbeiteten unter Hochdruck, um die Verbindungen in den am stärksten betroffenen Gebieten wiederherzustellen.
Am schwersten traf es den Landkreis Nürnberger Land. Schneelastige Äste brachen zusammen und beschädigten Oberleitungen, wodurch es in Oberferrieden, im Nürnberger Stadtteil Brunn, in Leinburg und Kirchensittenbach zu Stromausfällen kam. Techniker des Energieversorgers N-Ergie und örtliche Feuerwehrkräfte räumten Trümmer beiseite, um die betroffenen Haushalte wieder anzuschließen.
Ein weiterer Vorfall ereignete sich in Forth und den umliegenden Dörfern, als ein Baum auf eine Hauptstromleitung stürzte. Die meisten Haushalte dort hatten nach etwa 45 Minuten wieder Strom, nachdem Ingenieure das Netz umgeleitet hatten. Ein kleiner Abschnitt war zunächst auf Notstromaggregate angewiesen, bis die Versorgung vollständig wiederhergestellt war. Im Laufe des Tages beseitigten die Einsatzteams umgestürzte Bäume und Äste von den Leitungen. Durch ihre Arbeit konnte die Stromversorgung in den betroffenen Gebieten schrittweise wiederaufgenommen werden, auch wenn einige Anwohner mit kurzen Verzögerungen rechnen mussten.
Ursache für die Ausfälle war der schwere Schnee, der die Bäume so stark belastete, dass sie auf die Oberleitungen stürzten und diese beschädigten. Bis zum Abend war die Stromversorgung in allen betroffenen Gebieten vollständig wiederhergestellt. Die Einsatzkräfte bestätigten, dass keine weiteren wetterbedingten Störungen zu erwarten seien.