"Schluss damit!": Hamburg protestiert gegen sexualisierte Gewalt und fordert Reformen
Clara FrankeDemonstration in Hamburg gegen sexualisierte Gewalt - "Schluss damit!": Hamburg protestiert gegen sexualisierte Gewalt und fordert Reformen
"Schluss damit!"-Protest in Hamburg: Demonstration für besseren Schutz vor sexualisierter Gewalt
Am kommenden Donnerstag, den 26. März, findet ab 17:30 Uhr in Hamburg eine Kundgebung unter dem Motto "Schluss damit!" statt. Organisator:innen und Unterstützer:innen versammeln sich am Rathausmarkt, um stärkere Rechte und Schutzmaßnahmen für Betroffene sexualisierter Gewalt zu fordern. Die Demonstration steht im Kontext aktueller Medienberichte, die Missbrauchsfälle und systemische Versäumnisse bei der Aufarbeitung solcher Straftaten thematisieren.
Veranstaltet wird die Kundgebung von der SPD-Politikerin Annika Urbanski, unterstützt von der Klimaaktivistin Luisa Neubauer. Ihr Ziel ist es, konkrete Konsequenzen für Täter:innen sowie bessere Hilfsangebote für Betroffene durchzusetzen. Zu den zentralen Forderungen zählen eine höhere Sensibilisierung für strukturelle Probleme und rechtliche Lücken – sowohl bei digitaler als auch bei physischer sexualisierter Gewalt.
Die Demonstration zeigt sich solidarisch mit Überlebenden, darunter Collien Fernandes, deren Fall öffentlich für Aufmerksamkeit sorgte. Während sich Hamburg auf die Kundgebung vorbereitet, ist in Berlin eine parallele Aktion am Brandenburger Tor geplant, organisiert vom Bündnis "Feminist Fight Club!". Bisher haben keine weiteren deutschen Städte ähnliche Proteste angekündigt.
Mit der Veranstaltung soll Druck auf die Verantwortlichen ausgeübt werden, um langjährige Versäumnisse beim Schutz von Betroffenen zu beheben. Die Organisator:innen fordern Reformen im Rechtssystem und mehr Verantwortung für Täter:innen. Der Auftakt der Kundgebung am Rathausmarkt ist für Donnerstag, den 26. März, um 17:30 Uhr vorgesehen.






