Sächsische Firmen kämpfen gegen Bürokratie-Monster und fordern radikale Reformen

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Ein Innenblick auf einen Einkaufskomplex mit Tieren, Schirmen mit Ständen, Personenaufzügen, Namensschildern, Ständen, Lichtern, Leuchttafeln und einer Gruppe von Menschen.

Wirtschaftsverbände wollen bei der Verwaltungsabbau-Offensive vorankommen - Sächsische Firmen kämpfen gegen Bürokratie-Monster und fordern radikale Reformen

Unternehmen in Sachsen drängen auf Bürokratieabbau

Eine aktuelle Studie hat 27 zentrale Problemfelder identifiziert – von übermäßigem Papierkram bis zu veralteten Abläufen –, die Zeit und Ressourcen verschlingen. Unternehmenschefs kritisieren, dass das bestehende System Wachstum und Effizienz bremst.

Michael Kauffmann, Geschäftsführer eines mittelständischen Betriebs mit 120 Mitarbeitenden, wendet jährlich zwischen 400 und 500 Stunden für administrative Aufgaben auf. Sein global agierendes Unternehmen kämpft mit endlosen Dokumentationspflichten, uneinheitlichen Vorschriften und manuellen Prozessen.

Die vom Imreg-Institut im Auftrag von Sachsenmetall und dem Verband Sächsischer Wirtschaftsverbände (VSW) durchgeführte Untersuchung fordert schlankere Berichtswege und weniger Regulierung. Als Haupthemmnisse nennt sie doppelte Formularpflichten, intransparente Verfahren und analoge Systeme. Kauffmann schlägt eine „Zwei-raus-eins-rein“-Regel* vor: Für jede neue Vorschrift sollen zwei alte gestrichen werden. Zudem plädiert er dafür, veraltete Regelungen schrittweise abzuschaffen – ähnlich wie ausgemusterte Produkte. Die sächsische Landesregierung hat reagiert und verspricht, die Bürokratieabbau-Maßnahmen bis 2026 zu beschleunigen.

Die Studienergebnisse unterstreichen den Handlungsbedarf für konkrete Reformen zur Entflechtung der Bürokratie. Sachsens Unternehmen verlieren weiterhin wertvolle Zeit und Geld durch ineffiziente Abläufe. Die Ankündigung der Regierung, die Reformen bis 2026 voranzutreiben, zielt darauf ab, diese Missstände zu beheben.

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