Saarland übernimmt GEMA-Gebühren für gemeinnützige Vereine ab 2026

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Ein Plakat, das ein Bierfest in Deutschland ankündigt und eine Gruppe von Menschen zeigt, von denen einige Biergläser halten, sowie ein Fass im Hintergrund und deutschen Text unten.Admin User

Deutschland übernimmt GEMA-Gebühren für Clubs - Saarland übernimmt GEMA-Gebühren für gemeinnützige Vereine ab 2026

Saarland startet neues Förderprogramm: GEMA-Gebühren für gemeinnützige Vereine werden übernommen

Das Saarland hat ein neues Programm aufgelegt, das die GEMA-Musiklizenzgebühren für berechtigte gemeinnützige Organisationen übernimmt. Die vom Landeshaushalt finanzierte Initiative ermöglicht es förderfähigen Vereinen und Einrichtungen, bis zu vier musikalisch begleitete Veranstaltungen pro Jahr kostenfrei auszurichten. Fünf große Institutionen – darunter das Saarländische Staatstheater und die Deutsche Radio Philharmonie – profitieren bereits direkt von der Regelung.

Das Programm trat zu Beginn des Jahres 2026 in Kraft und sieht jährliche Mittel in Höhe von 500.000 Euro für die Jahre 2026 und 2027 vor. Voraussetzung für die Förderung ist, dass die Organisationen ihren Sitz im Saarland haben, überwiegend ehrenamtlich arbeiten und sich auf gemeinnützige, humanitäre oder religiöse Zwecke konzentrieren. Vereine, die bereits einen GEMA-Vertrag besitzen, erhalten vom Innenministerium finanzielle Unterstützung, um die bestehenden Gebühren auszugleichen.

Die GEMA, die in München ansässige Verwertungsgesellschaft für musikalische Urheberrechte, erhebt normalerweise Gebühren, sobald Musik öffentlich gespielt wird – sei es bei Veranstaltungen, in Geschäften oder bei Aufführungen. Dank des neuen Pauschalvertrags können berechtigte Gruppen nun Veranstaltungen auf bis zu 500 Quadratmetern durchführen, ohne dass Lizenzkosten anfallen. Die Landesförderung stellt sicher, dass gemeinnützige Einrichtungen wie die Max-Planck-Institute und das CISPA Helmholtz-Zentrum ihre kulturellen und gemeinschaftsfördernden Aktivitäten ohne finanzielle Belastung fortsetzen können. Im Dezember 2025 bestätigten die Verantwortlichen die ersten fünf Teilnehmer: das Saarländische Staatstheater, die Deutsche Radio Philharmonie, zwei Max-Planck-Institute und das CISPA Helmholtz-Zentrum. Sie alle dürfen nun im Rahmen des Programms musikalisch begleitete Zusammenkünfte organisieren – eine Entlastung für die Haushalte und gleichzeitig eine Stärkung der lokalen Kunst- und Wissenschaftsszene.

Die Initiative beseitigt eine zentrale finanzielle Hürde für gemeinnützige Vereine, die öffentliche Veranstaltungen mit Musik ausrichten möchten. Mit der gesicherten Landesförderung für zwei Jahre können berechtigte Organisationen ihre Aktivitäten planen, ohne sich über Lizenzkosten Gedanken machen zu müssen. Der Erfolg des Programms wird davon abhängen, inwieweit kleinere Vereine und Initiativen im gesamten Saarland das Angebot annehmen.

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