Rüdiger verteidigt seinen robusten Spielstil: "Kalkuliert, nicht leichtsinnig"
Clara FrankeRüdiger verteidigt seinen robusten Spielstil: "Kalkuliert, nicht leichtsinnig"
Antonio Rüdiger hat in einem aktuellen Interview seinen robusten Spielstil verteidigt. Der deutsche Innenverteidiger betonte, in neun Jahren im Profifußball keine Rote Karte erhalten zu haben. Gleichzeitig erklärte er, dass genau diese Spielweise entscheidend für seinen Erfolg war – einschließlich seines Wechsels zu Real Madrid.
Rüdiger räumte ein, dass sein intensiver Stil manchmal an die Grenzen gehe. Er verwies auf eine jüngste Szene gegen Getafe, in der er einen Elfmeter verursachte. Dennoch bestritt er, dass seine Vorgehensweise leichtsinnig sei – vielmehr sei sie kalkuliert und durchdacht.
Der Abwehrspieler erläuterte, dass ein großer Teil seiner Vorbereitung auf der psychologischen Ebene liege. Er analysiere Gegner mithilfe von Videoaufnahmen, um Zweikämpfe vorherzusehen. Seine Disziplin belege dabei seine Statistik: seit fast einem Jahrzehnt ohne Platzverweis.
Aktuell auf Platz drei der Innenverteidiger in der deutschen Nationalmannschaft, wies Rüdiger Vorwürfe zurück, ein Risikofaktor für sein Team zu sein. Stattdessen führte er seinen kontrolliert-aggressiven Spielstil als Grund für seinen Aufstieg an die Spitze an – etwa während seiner Zeit bei Real Madrid.
Rüdigers Bilanz zeigt: neun Jahre Profifußball ohne Rote Karte. Er beharrt darauf, dass sein Stil, obwohl intensiv, bewusst gewählt und effektiv sei. Diese Herangehensweise prägt weiterhin seine Karriere – sowohl im Verein als auch in der Nationalmannschaft.






