Plötzlicher Tod von SPD-Abgeordnetem Michael Simon erschüttert Landtagswahl-Vorbereitungen
Lukas BraunSPD-Landtagsabgeordneter Michael Simon stirbt - Plötzlicher Tod von SPD-Abgeordnetem Michael Simon erschüttert Landtagswahl-Vorbereitungen
Michael Simon, ein 54-jähriger SPD-Politiker aus Bad Kreuznach, ist unerwartet am Silvesterabend verstorben. Der Abgeordnete vertrat seit 2021 den Wahlkreis im Landtag von Rheinland-Pfalz. Sein plötzlicher Tod hinterlässt eine Lücke in den Wahlkampfplänen der Partei für die anstehende Landtagswahl im März 2026.
Simon kandidierte erstmals 2016 für ein Mandat, unterlag jedoch Julia Klöckner. Fünf Jahre später errang er ein Direktmandat, indem er Helmut Martin besiegte. Vor seiner politischen Laufbahn arbeitete er als Konditor, im öffentlichen Dienst sowie in sozialen Unterstützungsbereichen.
Innerhalb der SPD engagierte er sich besonders in der Jugendpolitik und fungierte als Sprecher der Partei in diesem Bereich. Bekannt für sein Eintreten für soziale Gerechtigkeit, beschrieben ihn Kollegen als einfühlsam und zugänglich. Er hatte sich darauf vorbereitet, bei der Landtagswahl im März 2026 erneut als SPD-Direktkandidat anzutreten. Bisher steht noch kein Nachfolger oder keine Nachfolgerin für seine Kandidatur fest. Die Partei sieht sich nun vor die Herausforderung gestellt, ihren Wahlkampf ohne den vorgesehenen Kandidaten zu organisieren.
Simons Tod stellt die SPD in Rheinland-Pfalz vor ein akutes organisatorisches Problem. Bis zur Wahl im März muss die Partei nun einen neuen Kandidaten oder eine neue Kandidatin aufstellen. Auch im Landtag, dem er seit 2021 angehörte, wird sein Fehlen spürbar sein.